Tag 6 – Feldkirch – Liechtenstein – Großes Walsertal

Nach unserem unschönen Erlebnis am Vortag wollen wir fliehen. Wir haben aber noch eine Nacht gebucht und können erst einen Tag später in der Schweiz bei unseren Freunden ankommen. Also beschliessen wir, einen Ausflug über den Tag zu verteilen.

Die erste Station führt uns durch Feldkirch. Das Beste an der Stadt entdecken wir dann hinter dem Stadtkern. Die Grenze zu Liechtenstein. Zu unserer Verwunderung ist sie mit „Schweizer Zollamt“ beschriftet. Ein freundlicher Zöllner fragt kurz „Wohin geht die Reise?“. Wir antworten „Vaduz“ und er winkt uns weiter. Wenige Kilometer später sind wir auch schon in Vaduz. Dank des ersten Caches, den wir geplant hatten – Ländle 5 – St.Florin – finden wir einen der wenigen konstenlosen Parkplätze, der erstaunlicherweise komplett frei ist. Sogar Liechtensteiner scheinen lieber einhundert Meter weiter die Parkuhr zu füttern. Der Multi ist schnell abgegangen und so wenden wir uns dem nahen Tradi Hohes Haus – Vaduz zu. Er zeigt uns einen Platz, der in seiner Helligkeit dem Jungfernstieg in Hamburg ähnelt und selbst bei wenig Sonne blendet. Direkt an dem Platz liegt auch das Parlamentsgebäude.

Auf dem Weg zurück machen wir das obligatorische Bild der Burg (s. oben) und wenden uns dem Tradi I dr Röfi zu.

Wir finden einen Parkplatz am Freibad und nähern uns dem Cache von einer Seite die Torsten mit „Wenn das kein T3 ist.“ kommentiert. Erst beim loggen stellen wir fest, dass es auch einen T1.5-Zugang gibt.

Der letzte interessante Platz, den wir in Liechtenstein besuchen, ist natürlich auch bedost. Römische Villa – Nendeln, der Name sagt es schon, führt uns zu dem gemauerten Grundriss einer ehemaligen römischen Villa. Ein wirklich schöner Ort neben einer Schule, der am Rande mit Spielgeräten und einem Grillplatz für die Allgemeinheit gestaltet ist.


Der weitere Weg führt uns durch das Walgau entlang der Ill. Hier gibt es eine Cacheserie mit über 75 Caches. Leider sind die meisten nur mit Filmdosen ausgestattet, dabei gibt es hier in den Wäldern so viele Orte, an denen man einen Small oder Regular hätte verstecken können.

Nachdem wir in eine Neueröffnung eines mömax, eine billige IKEA-Kopie die in der Werbung suggeriert sich nicht mit IKEA vergleichen zu wollen, geraten sind, verlassen wir das Walgau. Wir folgen der Beschilderung zum „UNESCO Biosphärenreservat Großes Walsertal“.

Auf der kurvenreichen Strecke arbeiten wir uns von ca. 400 auf 930 Meter hoch. Teils auf engen Sträßchen mit Abgründen auf der einen und Steilwänden auf der anderen Seite. An der Infostation zum Reservat haben wir einen wunderschönen Blick auf die Berge und das Tal, und die grandiose Landschaft und das mit schneebedeckten Gipfeln versehene Alpenpanorama sind wirklich berückend. Wir freuen uns das wir hier hoch gekurvt sind – für einen Wanderurlaub wäre das sicher eine tolle Gegend.

Der Versuch hier oben einen Kaffee oder ein kleines Mittagessen zu bekommen, scheitert allerdings an dem schon aus Feldkirch bekannten Problem. Es gibt nicht eben viele Gasthöfe, und die wenigen vorhandenen erwecken einen geschlossenen Eindruck.

Nachdem wir uns auf einer anderen Strecke wieder auf 400 Höhenmeter heruntergeschraubt haben, decken wir uns bei einem Hofer mit Brot, Schinken und Mohnschnecken ein. Kurzfristig beschliessen wir, es am Abend dem Vortag nachzumachen und erst gar nicht nach einem geöffneten Restaurant zu suchen, in dem es regionale Küche gibt.

Von Cache zu Cache schlängeln wir uns zurück nach Feldkirch und plündern dort den regionalen Interspar mit Mitbringseln, vor allem Wein und Schokolade, für zu Hause.

Den Rest des Abends verbringen wir im Hotelzimmer mit den Vorbereitungen für die Abreise.

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