ibis Hong Kong North Point

Das ibis North Point in Hongkong war eine der wenigen Unterkünfte, die wir schon von zu Hause gebucht hatten. Der Grund hier lag auf der Hand. Wir kamen von einem langen Flug und wollten uns nicht erst noch ein Bett suchen.

Wir taten uns etwas schwer, überhaupt eine Unterkunft in Hongkong zu finden. Die günstigen sind meist nicht ganz legale Guesthouses, womit wir uns nicht rumärgern wollten. Hotels sind dann recht teuer. Mit um die 80 Euro pro Nacht hielt sich das ibis noch in Grenzen.

Die Lage fanden wir geradezu ideal. Mit der U-Bahn kamen wir direkt an der Station North Point an. Mit dem passenden Ausgang waren es nur wenige Meter und wir hatten den Eingang erreicht. Gegenüber, hinter einen Parkplatz, lag auch eine große Bushaltestelle, an der eine Unmenge an Buslinien hielt und direkt dahinter gibt es dann noch eine Fähre. Besser konnten wir es zu dem Preis nicht erwischen.

Von Aussen ist das Hotel nichts anderes als einer der vielen Wolkenkratzer, wie sie in Hongkong an jeder Ecke stehen. Der Eingang auf Straßenebene führt nur zu zwei Aufzügen und einer Treppe in den ersten Stock, in dem sich die Rezeption befindet. Hier wurden wir nett Begrüßt und erhielten nach der Registrierung unsere Keycards für unser Zimmer im 9. Stock.

Vom Gesamtgebäude nutzt das Hotel nur einen Bruchteil der Etagen. Vom Hotelausgang gesehen kommt man mit dem Aufzug aber nur in die Etage, die das Hotel auch wirklich nutzt. Also hier 1,2, 8 bis ich weiss nicht mehr und dann noch etwas darüber. Es muss also für die anderen Stockwerke einen weiteren Eingang geben. Im 9. Stock angekommen wunderten wir uns etwas, denn auf dem Flur lief ein nicht gerade leises Gebläse. Es hatte wohl vor kurzem einen Wasserschaden gegeben und hier wurde noch Feuchtigkeit ausgesaugt. Zum Glück wurde das Gebläse abends abgeschaltet.

Das Zimmer kann man getrost als winzig bezeichnen. An keiner Stelle, ausser an der Tür, hatten wir mehr als einen Meter breit freien Boden. Winzig trifft es wohl recht gut. Neben dem Bad, welches mit einer Dusche ausgestattet war und in dem man sich einigermassen drehen konnte, gab es nur noch das reine Hotelzimmer mit dem Bett.

Das Bett selbst war recht bequem so lange man flach lag. Setzte ich mich auf und lehnte mich an die Wand rollte es weg. Unser Versuch, die Rollen fest zu stellen, scheiterte. Somit lies sich auch der Fernseher, der gegenüber an der Wand hängt, nur im liegen nutzen, was allerdings einen ungünstigen Winkel in der Kopfhaltung verursachte.

Am Fenster fand sich noch ein Brett mit Stuhl, dass sich als Ablage oder Schreibtisch nutzen lies. Darunter gab es einige Steckdosen, für Strom in den Gadgets war also gesorgt. Für uns Digitalnomaden war auch mit dem kostenfreien WLAN gesorgt. Allerdings mussten wir uns alle 24 Stunden an der Rezeption ein neues Passwort holen. Das fanden wir unnötig.

Trotz der Enge konnten wir nicht meckern. Das Hotel lag gut, der Preis war im Vergleich zu anderen Hotels in Hongkong bezahlbar und was will man schon mehr als ein Bett für die Nacht, wenn man in so einer Stadt wie Hongkong unterwegs ist. Wir würden hier wieder übernachten, wenn wir uns nicht gerade ein Luxus-Hotel in noch besserer Lage leisten könnten.


Wie komme ich hin?

  • In Hongkong am besten mit der U-Bahn, der MTR. Die Island Line, dunkelblau im Plan, hält direkt am Hotel an der Station North Point. Den Schildern folgen zu Ausgang A1 Java Road. Rechts herum sind es nur noch wenige Meter.

Was tun in Hongkong?

Es gibt vieles in Hongkong, das man sich ansehen kann. Hier eine kleine Auswahl der Orte, an denen wir waren:

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