Von Hamburg bis Hawaii

Unterwegs in aller Welt

Asien2013 – Tag 36 – 38 – Wieder Kuantan

In der Holzhütte in Cherating verbringen wir die bisher schlimmste Nacht der Reise. Nicht nur, dass das Bett unbequem und die Hütte selbst in bedenklichem Zustand ist, macht noch so einiges anderes die Nacht eine schlaflose. Zum einen ist die Hütte durch das dünne Holz so hellhörig, das von draußen jeder Ton nach drinnen dringt. Dann fängt in der Nachbarschaft jemand an, schief auf seiner Gitarre zu klampfen und wird natürlich prompt von schiefem Gesang begleitet. Nach einer Weile sind wir endlich eingeschlafen, da dreht in einer nahen Disco der DJ den Lautstärkeregler auf Anschlag. Ein Blick auf die Uhr verrät, es ist halb zwei. Best of Disco Classics oder so etwas ähnliches schallt gefühlt stundenlang in einer Karaokeversion über die Ostküste Malaysias.

Übermüdet weckt uns um sieben der Wecker. Wir packen das wenige, das wir ausgepackt haben zusammen. Fünf vor acht ist auch schon der „Taxifahrer“ da. Es ist ein Privatfahrzeug mit Fahrer und Beifahrer. Die beiden wollten wohl sowieso nach Kuantan. Die Fahrt verläuft wie die erste. Trübes Wetter, Regen und an den Hügeln hängende Dunstschwaden. Wie auch die Hinfahrt kostet diese 60 Ringit. Das ist teuer, wenn man bedenkt, was uns die Unterkunft in Cherating gekostet hätte und was wir dafür bekamen.

Wir lassen uns am Bus-Terminal absetzen und tauschen bei Transnasional, einem Busunternehmen, unsere Fahrkarten auf ein früheres Datum um. Das kostet 10% des Ticketpreises oder in unserem Fall 4,40 Ringit bzw. 1,10 Euro.

Dann laufen wir über die Straße an der East Coast Mall vorbei zum Zenith Hotel. Hier bleiben wir drei Nächte. Das ist zwar nicht ganz so günstig, doch es ist das Beste Haus am Platz. Wir merken es auch. Der Servicelevel ist hoch und das Zimmer ist geräumig mit riesigem Bett, Dusche und Badewanne. Dazu kommt noch die einmalige Location unseres Zimmers im 23. Stock und damit dem höchsten Punkt der Stadt. Von hier oben sieht Kuantan gleich viel besser aus.

Wir verbringen die Tage, nachdem wir uns an dem großen Frühstücksbuffet durchgefressen haben, mit schreiben, lesen, bei Starbucks in der Mall gegenüber, der auch als Büro dient, und am Pool in der 4. Etage. Auch wenn der Pool im 4. Stock liegt, ist er auf einer Dachterrasse. Der sogenannte Infinity-Pool hat an einer Seite eine Glaswand. Hier kann man sich auf eine Kante stützen und den Blick über die Stadt schweifen lassen. Zudem ist er mit einer Länge von 20 Meter auch nicht gerade klein und er lässt sich sinnvoll nutzen. Einen Tag haben wir ihn sogar für uns alleine.

So lässt es sich gut aushalten und auch entspannen.

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1 Comment

  1. Navin Benny Kiser

    Es ist irgendwie witzig zu lesen, wie ihr in Kuantan wart, wo meine Mutter aufgewachsen ist. Es ist ja nicht gerade das touristische Zentrum von Malaysia. 🙂

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