Das Hauptziel unseres Trips nach Brüssel war natürlich das Atomium. Bei einem Brüssel-Besuch ist es einfach ein Muss. Ein besseres Wahrzeichen gibt es nicht. Die Fahrt von Troisdorf aus war schnell und unproblematisch. Und so parkten wir relativ fix nach einer Runde durch den Kreisel unterhalb des Atomiums auf dem nahegelegenen Großparkplatz des Kinos nebenan. Für eine 24-Stunden-Pauschale von sechs Euro kann man hier für Brüsseler Verhältnisse günstig parken.

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Als wir ankamen, war die Schlange noch relativ kurz, wie wir erfuhren. Und so mussten wir auch nur eine gute halbe Stunde anstehen, um unsere Eintrittskarte zu erstehen. Hätten wir sie mal online vorab gekauft. Zwölf Euro kostet es pro Person. Dafür kann man das gesamte Gebäude, außer die Event-Flächen, betreten. Auch die Sonderausstellung, damals war es eine über Sabena, die uns lockte, ist mit drin.

Um in das Atomium zu kommen, mussten wir uns erneut anstellen. Hier dauerte es dann eine gute Stunde, bis wir mit dem Lift nach oben konnten. Gefühlt waren es drei. Die Schlange reichte bis nach draußen und endete an einer Sicherheitskontrolle direkt hinter der Tür. Diese war so nachlässig, dass man sie sich auch gleich hätte sparen können. Wenige Meter weiter begann die Schlange zum Aufzug erneut. Der Eingangsbereich ist komplett in Glas gefasst, es knallte die Sonne drauf, eine Klimatisierung war nicht vorhanden oder nicht effizient. Genau können wir das nicht beurteilen.

Hier gab es auch keinen Ausweg. Das Prozedere der Besichtigung war so festgelegt, dass kleine Gruppen mit dem Aufzug nach oben in die oberste Kugel auf die Aussichtsplattform fahren und dieser dann wieder mit einer anderen Gruppe zurückkommt. Wieder unten geht es dann wieder eine Treppe nach oben in die restlichen Kugeln.

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Wir fuhren also nach oben. Schon schlecht gelaunt wegen der Wartezeit erwartete ich nicht viel. Viel geboten wurde auch nicht, außer der Aussicht, die an diesem schönen sonnigen Tag perfekt war. Leider sind die Bilder in die Ferne nichts geworden. Doch an den folgenden, auf denen man das Gelände unter dem Atomium sieht, kann man das ganz gut erahnen.

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Zur Besichtigung muss man viele Treppen hoch und runter – bei der Bauweise eigentlich klat. Es gibt ein paar Rolltreppen, die an den steilsten Verbindungen angebracht sind. Eine davon hat sogar einen schicken Effekt.


Die Sonderausstellung zu Sabena, die uns eigentlich zum Atomium führte, war ganz interessant, hätte aber etwas umfangreicher sein können.

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Am Ende waren wir jedoch versöhnt. Für das Erlebnis sind die zwölf Euro Eintritt ok, doch für uns fällt der Besuch unter „Been there, done that.“ Wir haben es gesehen und das reicht dann auch. Das Gebäude ist schon spektakulär, auch die kilometerweite Aussicht von oben. Doch nächstes Mal würden wir wohl eher die vielen grünen Parks rund herum erkunden.