Von Hamburg bis Hawaii

Unterwegs in aller Welt

Auf nach Aachen

Ein paar Tage frei, das hat schon was. Und weil wir etwas in Dortmund erledigen mussten, dachten wir uns, warum fahren wir nicht einfach ein paar Tage länger und machen einen Kurzurlaub draus. Als mögliches Ziel bot sich nach einigen Überlegungen Aachen an. Einige gut zu Fuß erreichbare Innenstadt-Caches und die Möglichkeit mit dem Dreiländereck rüber nach Belgien und den Niederlanden ein paar Länderpunkte zu holen, das lockte.

Jonas wollte leider nicht mitkommen, also muss er zu Hause die Wohnung hüten. Wir sind ganz früh aufgebrochen und haben erst mal an unserem Moschee-Cache in Hamburg das Log getauscht. Vor einer Woche schon hatte sich ein Cacher in seinem Log beschwert, die Rolle wäre voll. Dem war wohl nicht so, denn heute früh war noch ein einziger Platz drauf frei und die Woche über gab es recht viele Logs. Perfektes Timing hier für uns.

Für den Weg nach Aachen hatten wir uns ein paar Autobahn-Caches herausgesucht. Vier davon sind wir dann auch angegangen. Besonders zu erwähnen wären da die Wassermühle Stuckenborstel, ein sehr schönes Gebäude und der Rastplatz Hasetal West wegen seinem tollen Cachecontainer. Bei letzterem lohnt sich sogar ein Ausflug wegen des Caches, ist er doch mal eine willkommene Abwechslung gegenüber den sonstigen Rastplatzcaches, bei denen einfach ein PETling oder eine Filmdose aus dem Fenster geworfen wurde.

In Aachen angekommen bezogen wir erst mal unser Hotel. Ein Etap dieses mal. Dies ist unser erster Ausflug in die Welt der Discount-Hotels, wir werden noch genauer berichten. Von Vorteil ist auf jeden Fall das Gratis-WLAN.

Dann ging es auf zum Sightseeing. Wir hatten uns einige Caches herausgesucht, die auch zur Schneefallzeit gefunden worden waren, um auf Nummer sicher zu gehen. Der erste sollte ein Stadtrundgang-Multi werden. Doch schon der Startpunkt bereitete uns Probleme. Wir kämpften uns bis zur dritten Station vor und schoben dann erst mal einen Tradi und einen Earthcache ein.

Weil wir immer noch nicht durchblickten setzten wir uns ins Cafe Van den Daele, was sich, als wir unsere Tortenstücke auf dem Tisch hatten, als sehr gute Wahl erwies. Nach einigem Rätseln im Cafe über der Beschreibung beschlossen wir, es dabei sein zu lassen. Wir liefen einige Tradis ab.

Unser Weg führte uns zu Lambertz, wo wir uns mit Aachner Printen eindeckten. Mitbringsel müssen eben sein, ich hoffe sie überleben die Fahrt ohne Freßattacken. Der Weg führte uns an der RWTH vorbei, einige Caches beschäftigen sich speziell mit der TH. Weiter ging es wieder zurück durch die Innenstadt. Wer sich gut umsieht kann an den Häusern viele Verzierungen finden. In Aachen lohnt es sich auf jeden Fall mit offenen Augen durch die Stadt zu gehen.

Den Abend beschlossen wir mit einem Abendessen bei Oishii, angeblich dem besten Sushiladen der Stadt, wenn man Qype glauben kann. Die Karte spricht eher von Fusion-Küche, aber es gibt auch Sushi und japanisches. Das Essen varierte von guter Standard bis wirklich gut. Zumindest kann man den Laden empfehlen.

Morgen geht es dann über die Grenze. Die Statistikpunkte müssen her.

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4 Comments

  1. Yabbadabbadooh – ihr Helden der Dosen, Rätsel und Naturschauplätze. Gratulation zur Eins mit den drei Nullen dran. Da haben wir noch einiges vor uns… aber schön is scho, gell?

  2. Knutsen

    Wir haben auch am Wochenende den Schneebergen getrotzt und immerhin zweimal zwei Caches gehoben. Wünsch Euch viel Spaß und viele Caches im Dreiländereck. Eine hübsche Ecke. 🙂

  3. Tschakka, holt euch die 1000!

    viel Spaß weiterhin (heute auch endlich mal wieder cachen gewesen)!

  4. Stefan Rauschen

    wie, ihr seid in aachen und sagt nicht vorher bescheid? skandal!

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