Von Hamburg bis Hawaii

Unterwegs in aller Welt

Cachen bei Kiel

Bei aller schönstem Wetter sollte es uns letzte Woche nach Kiel treiben. Genauer nach Schwedeneck. Als wir dann hier in Hamburg früh los fuhren war das Wetter auch herrlich. Doch schon auf halber Strecke vernebelte es immer mehr. Am Ziel angekommen waren dann keine hundert Meter mehr Sicht, es war kalt und alles andere als aller schönstes Wetter. Wo wir aber nun schon mal da waren, machten wir uns an die Caches.

In Schwedeneck fanden wir einen Parkplatz und machten uns an den Multi Lost place in Schwedeneck. Der Weg führte uns, etwas unwirklich im dichten Nebel, von der Straße weg über einen Wanderweg zu einem alten Bunker. Schöner wäre es noch gewesen, wenn es sich um einen Rundweg gehandelt hätte, aber das ist da nicht zu realisieren. So gingen wir nach dem ersten Fund des Tages den gleichen Weg wieder zurück zum Auto.

Bunkereingang in Schwedeneck

Bunkereingang in Schwedeneck

Charlie war auch dabei

Charlie war auch dabei

Das nächste Ziel war der Earthcache Schwarzes Gold: Erdölfeld Schwedeneck. Hier konnten wir dann gleich ein paar Wissenslücken beseitigen und lernten etwa über Erdölförderung an der Ostsee. Ich hätte das hier jedenfalls nicht erwartet.

Beweisbild für das Log

Beweisbild für das Log

Als nächstes Ziel stand das Olympiazentrum Schilksee auf dem Programm. Mit dem Charme eines Wohn- und Hafengebietes der 70er Jahre schmiegt es sich hier an die Ostsee. Wäre nicht etwas Betrieb im Hafen gewesen, Schiffe wurden für den Sommer zurecht gemacht, bliebe ein komplett trostloser Eindruck zurück. Eine Station führte uns zu dem Ort, an dem das Feuer bei den Olympischen Spielen 1972 brannte. Interessant zu sehen, auch wenn die Gebäude eher unattraktiv sind.

Über die Flakbatterie Schilksee, einen Tradi, in dessen Listing noch Waypoints für eine Bunkerrundtour drin sind, führte uns der Weg zu Neben der Spur. Dieser Cache ist echt die Suche wert. Wer, wie wir z.B. in Hamburg einen Verstecker wie Mystphi kennt, der hat nicht so große Probleme. Aber die Tarnung hier ist einfach genial.

Über den Flughafen Kiel, der nicht mehr in Betrieb ist und damit auch keine Möglichkeit zum spotten bietet fuhren wir weiter zu Ein Hauch von Beelitz – Das Anschar-Krankenhaus. Sehr schöne alte Krankenhausbauten stehen auf diesem Gelände. Leider konnte ein Großteil nicht betreten werden, weil es abgesperrt ist. Wir freuten uns aber, dass hier ein Park gestaltet wird, um den herum Neubauten sich dem Stil der alten Gebäude anpassten und so eine harmonische Umgebung bildeten. Viele der alten Krankenhausgebäude sollen erhalten bleiben. Ich hoffe, der Cache bleibt es auch, um weiter diesen Ort zu zeigen.

http://www.23hq.com/dhania/photo/4138300

http://www.23hq.com/dhania/photo/4138300

Kurz vor Abschluss dieser schönen Tour kam dann doch noch die Sonne heraus. Auf dem Rückweg besuchten wir noch das TB Hotel A7 / B206.

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3 Comments

  1. Jane Forrington

    Ich bin immer wieder von den Städten, die eine Kombination aus alt und neu sind fasziniert. Diese geben eine echte Perspektive auf den historischen Hintergrund.

  2. Interessant!

    Ich finde es ja süß, dass Ihr Charlie immer mitnehmt. 🙂

  3. Ishtar

    Mir hat die Tour auch sehr gut gefallen, wenn es auch etwas von The Mist hatte, bei dem Lost Place im Hintergrund ein Windrad surren zu hören, das sich nur bei direkter Annäherung vage aus dem Nebel schälte. Die Anlage am Anschar-Krankenhaus könnte sich zu einem richtigen Kleinod entwickeln, wenn die alten Gebäude fachgerecht wieder hergestellt werden.

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