Vom nordwestlichen Visitor Center des Joshua Tree National Parks ist es nur ein Katzensprung zum Crossroads Cafe. Und von unserem Motel, in dem wir in Joshua Tree übernachtet haben, hätten wir zu Fuß gehen können. Doch der Amerikaner fährt, und so passten wir uns an.

Crossroads Cafe - Joshua Tree, CA, USA

Wir wählten das Crossroads Cafe als Frühstücksladen schon aus einem einzigen Grund aus: Nichts anderes hatte im Februar in der Nähe morgens um Sieben geöffnet. Zudem hatte es einige Empfehlungen im Internet erhalten. Dazu kam dann noch die bodenständige Karte und lokal gerösteter Kaffee.

Crossroads Cafe - Joshua Tree, CA, USA

Das Crossroads Cafe kommt äusserst rustikal daher. Die Einrichtung hat viel Holz. Direkt am Eingang steht prägnant eine große Theke mit einer Espressomaschine.

Crossroads Cafe - Joshua Tree, CA, USA

Natürlich entschieden wir uns für den vor Ort gerösteten Kaffee. Ganz so lecker war der nicht. Er schmeckte etwas zu stark geröstet. Dafür war er aber auch aus Bio-Produktion und vor Ort geröstet. Da kann man mal ein Auge zudrücken. Petra entschied sich für „Corned Beef Hash“. Es schmeckte gut und, vor allem, selbst gemacht. Die Portion war groß und somit machte es ein anständiges Frühstück.

Crossroads Cafe - Joshua Tree, CA, USA

Ich wählte das „Breakfast to Nowhere“ – 2 Spiegeleier mit Bratkartoffeln. Auch hier, es war gut und genug. Im Vergleich zu vielen anderen Restaurants sah man den Kartoffeln an, dass sie handgeschnitten waren und nicht aus dem Fertigpack kamen.

Crossroads Cafe - Joshua Tree, CA, USA

Lediglich das Brot, das als Sourdough serviert wurde, erinnerte eher an ein Weißbrot. Aber gutes Brot fanden wir nur ein einziges mal in den USA – in einem jüdischen Deli in Las Vegas bzw. Henderson.

Das Crossroads Cafe können wir getrost für einen Stop empfehlen. Es ist zwar nicht billig, aber durch lokale und selbstgemachte Ware seinen Preis wert. Wir testeten nur das Frühstück, Essen gibt es aber den ganzen Tag, wie hier zu sehen ist.