Von Hamburg bis Hawaii

Unterwegs in aller Welt

Emirates

Nachdem wir in unserem vergangenen Urlaub vier Flüge mit Emirates hatten, möchte ich mich dazu mal auslassen. Immerhin waren wir auch 2006 schon mit Emirates unterwegs – hat sich etwas geändert?

Wieder haben wir Emirates gewählt, weil sie günstig waren und ab Hamburg fliegen. Immer noch bietet Emirates einen super Service zu einem guten Preis – unter der Bedingung, dass man früh genug bucht. Doch was hat sich in den zwei Jahren getan?

Zuerst die Flugzeuge. Es ist bei den Boeing 777-300ER geblieben, die von Emirates eingesetzt werden.

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Auf dem Rückflug von Kuala Lumpur nach Dubai hatten wir eine der neueren Maschinen. Der Unterschied zu den älteren ist leicht zu sehen. Die Sitze sind nicht mehr so bunt. Alles wirkt etwas freundlicher und heller. Leider wurde bei der Nachtbeleuchtung auf die unten zu sehenden Sterne an der Decke verzichtet. Dafür sind die Displays in den Sitzen etwas Kontraststärker und es gibt jetzt auch in der Economy an mindestens jedem zweiten Sitzplatz Steckdosen um z.B. das Laptop zu laden.

EK T7, night design

Leider ist es immer noch so, dass man nur 24 Stunden vor Abflug Online einchecken kann. Aber man kann schon vorher einen Sitzplatzwunsch im Buchungssystem hinterlegen. Geklappt hat das immerhin zwei von vier mal und wir konnten uns auf eine der drei Zweier-Aussenreihen ganz hinten freuen. Hier ist es zwar ein klein bisschen lauter, als vorne, aber dafür muss man niemanden aufscheuchen, wenn man mal aufstehen will. Ausser dem letzten drei Reihen sind die Maschinen im 3-4-3-Schema bestuhlt.

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Das Essen war, wie gewohnt, gut. Der Service auch. Die einzige Ausnahme war der Flug von Kuala Lumpur nach Dubai. Die Crew war, aus welchem Grund auch immer, verpeilt und unaufmerksam. So wurden Getränkewünsche ignoriert und falsche Speisen ausgegeben. Mehrfach mussten wir nachhaken. Das waren wir nicht gewohnt, es bildete aber auch eine Ausnahme. Zudem ist uns negativ aufgefallen, dass auf dem Flug das Essen nicht dem gewohnten Standard entsprach. Allerdings wurde die Maschine in Kuala Lumpur von LSG, einer Lufthansa-Tochter, beladen. Deren Essen war auch schon auf einem Flug von Frankfurt nach Bangkok nicht besser. Wenn es in Kuala Lumpur einen anderen Lieferanten für das Catering gibt, sollte Emirates hier umsteigen. Das Omlette war praktisch ungeniessbar. Das Reisgericht mit Kokosreis und asiatischem Gemüse konnte man mit der mitgelieferten Chilisosse essen. Dagegen war dieses Lammgericht vom Flug Dubai-Singapur besonders lecker.

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Ein Hinweis noch für alle, die einen längeren Aufenthalt in Dubai haben. Über acht Stunden gibt es bei den meisten Buchungsklassen ein kostenloses Hotelzimmer, was wir nicht nutzen konnten, und über vier Stunden ein kostenloses Essen, was wir genutzt haben. Das Restaurant liegt in Terminal 1 direkt neben dem Airport Hotel und über der Duty Free Meile. Es ist deutlich zu sehen, ein Schild weisst auf den Service hin. Das Essen bestand aus einem Bufet mit Self-Service. Neben Standards wie Nudeln gab es auch einige Indische Speisen, an denen wir uns bedienten und die lecker waren. Zusätzlich gibt es morgens noch ein „Refreshment“. Davon möchten wir abraten. Ein Toastsandwich mit Butter und ein Glas Saft, wie wir bei anderen Gästen sahen, wurde serviert, blieb aber meist auch auf dem Tisch stehen.

Ansonsten hatten wir den Eindruck, Emirates würde an seinem gewohnten Standard festhalten. In so weit können wir die Airline nur empfehlen.

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1 Comment

  1. Claudia

    Also ich habe in Dubai das Hotelzimmer immer dankend abgelehnt. Einmal habe ich es mir geben lassen, aber der Transfer hin und zurück war dann so nervig und das Hotel auch nicht so wirklich schön, dass ich dann doch immer lieber ein bis drei Stunden durch den Flughafen stöbere, in aller Ruhe alle Angebote anschaue, etwas trinke oder esse und dann noch ein wenig in den superbequemen Liegen döse. Trotzdem muss man es Emirates natürlich hoch anrechnen, dass sie diesen Service überhaupt anbieten.

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