Von Hamburg bis Hawaii

Unterwegs in aller Welt

Entlang des Europäischen Fernwanderweges E1 in Hamburg – Teil 2

Nach dem wir den ersten Teil des E1 in Hamburg – vom Berliner Tor bis nach Rissen – gegangen waren, haben wir uns dieses mal die andere Richtung vorgenommen. Vom Berliner Tor bis nach Aumühle sind wir gelaufen. 30,5 Kilometer waren es am Ende. Und auch wenn der Fernwanderweg schön mit dem weissen X – oft auf schwarzem Grund – gekennzeichnet ist, haben uns die Wegpunkte des dazugehörigen Geocaches gut geholfen. Nur Bilder haben wir dieses mal nicht viele gemacht.

Terrasse in Bestzustand

Um 8:30 ging es los. Von der S-Bahn Berliner Tor sind es nur 200 Meter nach Osten bis zu einem Parkstreifen parallel zur Borgfelder Straße. Nur ein paar Tage zuvor fuhren wir hier noch mit dem Auto lang und wunderten uns, was die Mauer an der Strasse mit den teils zugemauerten, teils vorhandenen aber abgeschlossenen Türen hier soll. Beim oben drüber laufen wurde einiges klar. Hier fährt die U-Bahn drunter durch. Ein wenig Kunst schmückt hier den Weg, ansonsten geht es einfach immer gerade aus. Immerhin ist man hier mitten in der Stadt im Grünen.

An der U-Bahn Hammer Kirche angekommen bietet sich dann mit der Kirche selbst ein interessanter Anblick. Überlegt Euch selbst, was Ihr von dem Kirchturm haltet und an was er Euch erinnert. Ich verrate nicht zu viel, sonst ist hier eine Mystery-Lösung schnell ergoogelt.

Ein langer Grünstreifen ist es hier, der immer an der U-Bahn entlang führt. Wer also nur Lust auf einen kleinen Spaziergang hat, kann Dank des ÖPNV auch nur Stück für Stück laufen. In Billstedt wird es kurz noch mal etwas urban, der Grünstreifen ist noch noch ein paar Meter breit. Dann biegen wir ab und folgen dem Schleemer Bach ein Stückchen bis wir auf der anderen Seite der B5 sind. Hier südlich geht es noch mal kurz durch ein Stück Industriegebiet an Bahnschienen entlang und schon sind wir wieder im Grünen. Viel von der Stadt ist jetzt nicht mehr zu sehen.

Günstige Gebrauchte in Bestzustand

Schiene in Bestzustand

Unter der A1 geht es noch durch, dann sind wir im Naturschutzgebiet Boberger Niederung. Hier gibt es so einiges zu sehen. Von einem See über Moorlandschaften, wuchernden Knöterich, der hier nichts zu suchen hat, vorbei an einem Segelflugplatz bis hin zu einer Sanddüne. Sogar auf einem Schäfer mit seinem Schafen treffen wir. Der Weg führt weiter hinter dem Unfallkrankenhaus Boberg vorbei in ein kleines Waldstück namens Sander Tannen. Wer seine Kinder dabei hat, der kann sie hier gerne toben lassen. Mitten im Wald liegt ein hübsch gestalteter Abenteuerspielplatz.

Jetzt geht es wieder ein Stück durch Stadtgebiet. Ein Wohnviertel in Lohbrügge gilt es zu durchqueren. Bald sind wir aber wieder im Grünen. Wir folgen dem Lauf der Bille. Erst an der Grenze von Bergedorf (bis hier ist auch Herr Buddenbohm gelaufen) und Lohbrügge, dann an der Grenze von Hamburg und Schleswig Holstein. Schliesslich sind wir dann doch in Schleswig-Holstein angekommen und haben das Hamburger Stadtgebiet verlassen. Durch den Wald führt der Wanderweg hier bis Reinbek.

Geschafft – Mit Bild von Schiedrowski

Wir kommen am Waldhaus Reinbek vorbei, hier wird gerade für das Schützenfest aufgebaut. Wir sind froh, dass hier nicht der Bär tobt. Nachdem wir das Krankenhaus von Reinbek passiert haben müssen wir wieder das gewohnte Grün verlassen. Der Weg führt durch die Stadt. Ein ganzes Stück sogar. Dann verschluckt uns noch mal die Natur, genauer das Billetal um uns bald darauf kurz vor Aumühle wieder auszuspucken.

Wir haben es geschafft und sind geschafft. Zu Fuß, über 30 km, vom Berliner Tor bis nach Aumühle. Zurück gehts mit der S21 in nur einem Bruchteil der Zeit. Reine Gehzeit waren 5 Std. und 40 Minuten. Gar nicht schlecht.

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1 Comment

  1. Schöner Bericht, den werde ich dieses Jahr auf jeden Fall auch noch angehen. Musste gerade wieder dran denken als ich zufällig den Dosenfischer Podcast 165c zu „Nothing But Stones“ gehört habe… 🙂

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