Nachdem wir vor ein paar Jahren auf dem Weg zum Rolls Royce Museum durch Dornbirn gekommen waren, zog es uns noch ein mal hin. Die Rappenlochschlucht war das Ziel. Und weil wir von Hamburg kamen und die Fahrt lang war, haben uns eine Übernachtung eingeplant.

Spontan meldeten wir uns während der Fahrt bei Starwood Prefered Guests (SPG) an und buchten günstig das Four Points by Sheraton direkt in Dornbirn. Es liegt an Rande des Ortes direkt neben einem Einkaufszentrum. Mit dem dortigen Interspar ist auch die Versorgung mit Leckereien und Wein gesichert. Das Haus zeigte sich hier von seiner imposanten Seite.

Da der Parkplatz des Einkaufszentrums nachts abgeschlossen wurde, bissen wir in den sauren Apfel und parkten in der Tiefgarage des Hotels, was mit zehn Euro die Nacht zu Buche schlug. In der etwas unübersichtlichen Tiefgarage fanden wir dann auch irgendwann den Lift und gelangten an die Rezeption, die mit nur einer Rezeptionistin besetzt war. So dauerte das Einchecken dann etwas länger, da noch drei Gäste vor uns warteten. Der Check-In war effektiv und wir erhielten eine kleine Erklärung zum Haus und der Lage der Einrichtungen. Im Gegensatz zu IHG, wo wir bis auf eine Ausnahme immer mit dem Rewards Programm angesprochen wurden, fand dies hier nicht statt.

Mit dem Lift ging es zu unserem Zimmer im sechsten Stock. Der Flur war sehr schick und vor allem einladend eingerichtet. So etwa findet man nicht so oft. Helle breite Gänge mit Sitzgelegenheiten begrüßten uns. Das Hotel gefiel uns auf Anhieb.

Die Einrichtung des Zimmers war eher einfach und praktisch. Allerdings hier auf der positiven Seite. Das Bett war bequem und hatte auf beiden Seiten gut beschriftete Schalter. Gegenüber der Fernseher hing gut, daneben gab es noch einen Schreibtisch mit einem bequemen Stuhl. In einer Ecke zum Bad hin gab es eine Nespresso-Maschine und wir fanden zwei kostenlose Flaschen Wasser im Zimmer. Auch den Kühlschrank, der als Minibar diente, fanden wir praktisch. Ebenso die vielen Steckdosen. Dafür gibt es von uns ein Extra-Punkt.

Das Bad hatte eine Regendusche und die üblichen Hygienartikel in Kleinform.

Neben dem Fitnessstudio gab es noch einen Pool. Beides nutzen wir nicht. Den Pool liessen wir aus, da es schon spät und es draussen kühl wurde. Ausserdem hatten wir Hunger.

Das Restaurant im Haus in der obersten Etage probierten wir nicht. Allerdings trauten wir uns später an die Bar. Die Lage ist ideal für eine Bar, um so erstaunter waren wir, dass sie nicht all zu sehr frequentiert war. Bei dem Ausblick hier oben echt ein Wunder.

Dass der Barkeeper in Urlaub und ein Darsteller als Vertretung angestellt war, soll dem älteren Herrn vergeben sein. Er versuchte sein bestes, einen passablen Negroni auf den Tresen zu zaubern. Für die eher einfachen Zutaten konnte er nichts. Doch dass er im Rezept nachschlagen musste eher schon.

Wir blieben nur eine Nacht, und der Check-Our verlief eher automatisiert als persönlich. Karten abgeben, Rechnung entgegennehmen und Tschüss. Dennoch würden wir hier wieder übernachten. Ein bequemes praktisches Zimmer zu einem günstigen Preis, keine 80 Euro die Nacht, hatten wir in einem recht neuen Hotel bekommen. Da kann man dann nicht meckern.

Wir so oft gibt es alle Bilder im Flickr-Album.