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Geocaching-Bericht – Nachgeholt

Wieder ist es eine Weile her, dass wir das letzte mal vom Geocachen berichtet haben. Und wieder ein mal haben wir uns nicht daran gehalten, einzelne Berichte zu schreiben und so mehr von unseren Ausflügen zu berichten. Deshalb werde ich wieder mal ein paar Highlights zusammenfassen.

Charlie radelt zum Cache

Charlie radelt zum Cache

In der Woche nach dem letzten Bericht waren wir getrennt unterwegs. Ishtar war zu Besuch in Baden-Würtemberg, teils geschäftlich, teils Freunde besuchen und dabei auch noch cachen. Einen Bericht dazu gab es auch. Ich musste mich alleine durchschlagen und war weniger aktiv in dieser Woche. Aber um nicht ganz abgeschnitten zu sein, hatte ich ein T-Mobile G1 als Leihgerät und konnte so ebenfalls meinem Hobby nachgehen. Von den vier Caches, die ich eigenständig mit dem Gerät fand, ein fünfter nur mit Google Earth, möchte ich immerhin einen hier erwähnen, den schönsten davon: Justin Time. In wie weit der Name passt, kann und will ich nicht beurteilen. Aber die Versteckart fand ich schön.

Den Sonntag verbrachte ich mit unserem Kumpel Knutsen42 in Lübeck. Eigentlich wollten wir die Lübecker Vereinsbrauerei finden. Aber das wurde nichts, wir sind gnadenlos untergegangen und haben dann nur eine Hausbesichtigung gemacht, weil wir nicht einen Hinweis fanden. Statt dessen machten wir eine Tradi-Tour durch Lübeck. Hier blieben besonders in Erinnerung Bahn|Signal {LostPlace}, den wir fanden, Verlade|Kran {LostPlace}, den wir versuchten zu finden, aber mangels Handschuhe und an Stahlsprossen festfrierenden Fingern aufgaben und Lübeck Hauptbahnhof, der so herrlich frech versteckt ist. Anders in Erinnerung blieb Lübeck „Buntekuh“. Ich zitiere dazu aus dem Logeintrag:

Nachdem wir die erweiterte Cacherausstattung, die nur mit einem Mazda MX-5 geliefert wird, eingesetzt hatten, konnten wir auch die Dose in der Hand halten.

Da fällt mir noch die Radgarage ein. Aber eher negativ. Warum? Charlie zeig in diesem Artikel, warum.

Ishtar war wieder  da und wir machten uns gemeinsam auf die Suche. Ein Serie führte uns an drei Orte in Hamburg, die zwar sehenswert sind, aber interessanter ist das Rätsel. Die Caches: Erdkunde Teil 1, Teil 2 und Teil 3.

Eine der Erdkunde-Dosen

Eine der Erdkunde-Dosen

Einen Vormittag verbrachten wir in Wedel. Sehenswert ist hier das Versteck von Schulauer Hafen und der Leuchtturm ohne Wasser

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Charlie auf großer Fahrt

Charlie auf großer Fahrt

Wart Ihr schon mal in Sibirien? Wir schon. Auf dem Rückweg von Kremperheide bei Itzehoe, dort verbrachten wir einen schönen Rundgang an der Kremperheider Binnendüne, ein Ausflug, der sich wirklich lohnt. Ja, und auf dem Rückweg ging es nach Sibirien, Elmshorn Sibirien.

Charlie beim Dünenrundgang

Charlie beim Dünenrundgang

In den folgenden Tagen war ich wieder alleine unterwegs. Billwerder Clearwater Revival ist ein Besuch wert. Schon alleine wegen den schönen Fotos, die man auf dem Weg zum Cache machen kann. Gleichzeitig bietet sich Kaltehofe – Deichverteidigung an, der Cache liegt praktisch direkt am Weg und ist an einer schönen, aber ungewohnten Stelle versteckt. Und weil ich an dem Tag nur schöne große Dosen hatte, hier noch die restlichen drei: Wattenlöper, Wassertreppe 51, Tatenberger Schleuse.

Panoramablick von Wassertreppe 51

Panoramablick von Wassertreppe 51

Ein äußerst interessanter Ort wegen seiner Lage ist GN_stereo. Auch dieser Cache lohnt sich wegen der ungewöhnlichen Stelle. Und wenn man schon mal da ist, kann man sich auch gleich an Villa Lunugala wagen. Ein kurzer Multi an einem Lost Place, dessen Dimensionen sich erst am Final erahnen lassen. Da hier nicht mehr viel steht, muss man auch einiges erahnen…

Was von der Ville übrig ist

Was von der Villa übrig ist

In Glinde kann ich Ex – Kreiscache – The Final empfehlen. Auch hier genügt es, aus meinem Log zu zitieren, um Spaß zu versprechen:

Manchmal sollte man auf sein GPS hören und die Regel „Der direkte Weg ist nicht immer der Beste Weg“ missachten. Ich musste natürlich erst mal nen besseren Weg suchen, was am Ende der schwierigere mit Umweg war. Dafür wurde ich dann aber auch mit ner schönen großen Dose belohnt.

Letztes Wochenende war ich dann wieder mit Knutsen42 unterwegs. Wir haben ein paar rote Punkte, alte Not Founds, von unserer Karte verschwinden lassen. Aber begonnen hat alles mit Treasure-Chest -Lost Place-.

Charlie hat keine Angst

Charlie hat keine Angst

Wahrlich ein Lost Place, der von außen ganz Harmlos aussieht.

Treasure Chest

Treasure Chest

Trotzdem haben wir ne ganze Weile gesucht bis wir die Dose in der Hand hatten. In der gleichen Ecke sollte man gleich den nächsten Lost Place mitnehmen, Bunker|Hill {LostPlace} fordert etwas Überwindung. Richtig sicher sieht das ganze nicht aus, war es aber dann doch. Danach, auf der Suche nach Krautsalat machten wir einen Abstecher zu Batterie alle?, was uns eine abenteuerliche Wanderung mitten durch dichten Wald einbrachte. So macht der Hinweis im Krautsalat-Cache, auf den Wegen zu bleiben, erst richtig Spaß.

Auf dem Bunker wurde Charlie nicht fündig

Auf dem Bunker wurde Charlie nicht fündig

Der Rückweg führt uns zur Secret Chamber. Hier standen wir letztes Jahr schon ein mal und mussten unvollendet aufhören. Wir hatten keine Taschenlampe dabei. Dieses mal waren wir besser vorbereitet. Mit der Fenix bewaffnet wagten wir uns IN die Bahnbrücke. Sowas ist schon selten. Um so dümmer dann, dass wir keinen Stift dabei hatten und im Cache auch keiner Lag. Also nahmen wir die Dose mit raus, loggten und brachten sie zurück. Bei beiden Gängen blieb es uns erspart, in der Brückenkonstruktion zu sein, als ein Zug kam. Sicher, das richtige Gefhühl des Caches hatten wir damit nicht, aber es war auch so noch aufregend.

Die anderen beiden roten Punkte, die wir von der Karte tilgten waren dann noch High Speed (ohne Henkel) und Travebrücke: Zero. Zu erwähnen wäre noch Verloren im Kiebitzmoor wegen der schönen „Dose“.

Soweit zum Samstag. Der Sonntag führte uns zu einem recht ironischen TB-Hotel, genauer zum TB-Hotel ‚Zum großen Stein‘. Und wer schon mal hier ist, kann auch gleich Kreis-12-12 und Huegelgrab mitnehmen, liegt sowieso auf dem Weg.

Damit war das dann auch mein Beitrag zur Blogparade „Drinnen ist doof„.

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1 Comment

  1. Ich muss auch unbedingt nachtragen, was wir in letzter Zeit gecacht haben. Dieser Bericht ist mal wieder herrlich – damit kann man sich ja einen ganzen Abend beschäftigen. Ich hätte Lust, sofort wieder loszulaufen. Aber bald geht es für ein paar Tage auf Tour, hoffentlich spielt das Wetter mit. Übrigens finde ich Charlie ganz goldig. Und die Fotos auch.

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