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Geocaching-Gadget: Fenix LD 20

Über das, was wir im Haus als Taschenlampen hatte, brauchen wir gar nicht reden. Als das Thema Nachtcaches und Caches in dunklen Ecken bei uns aufkam, war klar, es musste eine vernünftige Taschenlampe her. Da gab es auch keine Diskussion, weder um die Qualität, die Bauform noch um den Preis. Nach einige Recherche gab es nur zwei Möglichkeiten: Fenix und Maglite.

Die Voraussetzungen waren klar:
– nicht zu groß und zu schwer
– nimmt normale AA-Batterien und Akkus
– hell, hell und hell

Nun hatten wir das große Glück, dass einer der größten Läden von Globetrotter nicht mal einen Kilometer weg hier in Hamburg-Barmbek ist. Wir sind hin und haben uns die Alternativen angesehen. Dank einer Dunkelkammer im Laden hatten wir aktiv die Möglichkeit, die Lampen auszuprobieren. Die Maglite hat schon hell gemacht, allerdings überzeugte die Fenix beim ersten Einschalten. In der hellsten Einstellung überstrahlte sie die Maglite so stark, da mussten wir nicht weiter überlegen.

Fenix LD 20

Fenix LD 20

In diesem Taschenlampenvergleich hier kann man das gut sehen. Rechts in der Tabelle ist die Mini Maglite AA, die Alternative zur Fenix LD 20, die wir dann gekauft haben. In der Tabelle ist die LD 20 nicht drin, sie ist aber die Nachfolgelampe der LD 2 ganz links. Ich denke das zeigt es gut genug. Und das alles holt sie aus einem LED heraus.

Fenix LD 20 - LED

Fenix LD 20 - LED

Mit 55 Euro incl. Tasche aber ohne Batterien ist das erst mal kein Schnäppchen. Allerdings zeigt sich, dass es eine gute Investition war. Der Stromverbrauch ist recht gering. Ich habe zwar nicht gemessen, aber die Akkus, die jetzt in der Lampe sind, habe ich nach dem Kauf im Dezember 2008 in die Lampe gepackt und bisher nicht gewechselt.

Tasche

Tasche

Das schöne an der Lampe, neben der Helligkeit, ist die Kompaktheit. Mit 14,5 x 2 cm braucht sie fast keinen Platz. Die Helligkeit lässt sich in drei Stufen einstellen und sich so den Gegebenheiten anpassen. Das Umschalten der verschiedenen Stufen ist auch einfach. Es muss nichts gedreht werden. Ein Fester Druck auf den Schalter an der Rückseite ist an und aus, ein leichter Druck schaltet die Helligkeitsstufen durch.

Nach gut sechs Monaten der Benutzung hat sich die Lampe bewährt. Unser Keller hat keine Lampe, die Fenix angeschaltet aufs Regal gelegt leuchtet einen Großteil des Raums heller aus, als eine einfache Deckenlampe. Bei Geocachen gehört sie inzwischen zur Grundausstattung im Rucksack. So sind auch Bahnbrücken, Bunker und Lost Places kein Problem mehr. Und auch bei einem Nachtcache hat sie schon gute Dienste geleistet. Besonders erwähnenswert ist ein Cache, den ich aus Spoilergründen nicht verlinken will. Der Behälter lag in der Mitte einer Bahnbrücke, allerdings kein einfaches Gestänge sondern ein Hohlraum. Innen, gut vier Meter breit und zwei Meter hoch leuchtete sie den kompletten Raum aus. Einfach phantastisch.

Ihr seht schon, wir sind von der Fenix LD 20 begeistert. Nach den bisherigen Erfahrungen kommt uns keine andere Lampe mehr ins Haus.

Erhältlich ist sie z.B. auch bei Amazon für 59,90 Euro.

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3 Comments

  1. manu

    Ich lese hier das für die Einstellung der Helligkeitsstufen nichts gedreht werden muss.

    Das ist so nicht richtig. Mit „losem“ Lampenkopf hat man die „normlen“ Helligkeitsstufen. Aber erst durch „festdrehen“ des Kopfes hat man den „Turbo“ Mode mit seinen vollen 180lumen. !

  2. rauchmelder

    Ja, Fenix Taschenlampen sind schon super! Kein Vergleich zu den billig Lampen aus dem Baumarkt!
    Der Taschenlampenvergleich ist sehr interessant? Gibt es schon eine aktuellere Liste? Würde mich interessieren.

  3. Diese Anschaffung steht auch bei uns demnächst ins Haus. Der Bericht hat mir viel Recherche-Arbeit erspart. Danke!

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