Auf datenhamster.org hatte ich schon im Februar über meine ersten Erfahrungen mit dem T-Mobile G1 geschrieben. Nach dem ersten Test, bei dem ich das Gerät eine Woche zum testen hatte, habe ich nicht lange gezögert. Seit Mitte März nenne ich ein G1 mein Eigen.

Die ersten Erfahrungen im Februar waren schon äußerst positiv. Da wäre zu Erst der Punkt mit dem „immer online sein“ zu nennen. So lässt sich schnell mal in einer Cachebeschreibung nachlesen, den Hint raussuchen, Logs anderen ansehen und auf anderen Ressourcen zurückgreifen. Auch die Möglichkeit, die Karte von Google Maps zum aktuellen Standort, eingebauter GPS-Empfänger sei Dank, anzusehen, kann sehr hilfreich sein.

Die erste Software, die ich ausprobierte, war Geodroid. Die Funktionen sind auf das wesentliche beschränkt. Die Software kann über den eingebauten GPS-Empfänger des G1 nach Caches im Umkreis suchen und diese als Suchergebnis direkt bei geocaching.com anzeigen. Habe ich dann einen Cache gefunden, der mir gefällt, kann ich über den Link „Google Maps“ auf geocaching.com die Koordinaten in Geodroid übernehmen. Außerdem kann es Pocket Queries und GPX- bzw. LOC-Dateien importieren. Von Hand angelegte Waypoints sind natürlich auch möglich.

Um zu einem Cache zu navigieren gibt es in Geodroid zwei Möglichkeiten. Über eine Kartenansicht, die Google Maps Karten oder Satellitenbilder nutzt oder mit einer Kompassansicht.

In der ersten Testphase habe ich mit Geodroid sogar vier Caches gefunden.

Leider ist Geodroid nur in der Betaphase bis Mitte April kostenlos gewesen. Seit dem kostet es 9,99 Dollar. Deswegen habe ich mir eine andere Software angesehen. GeoBeagle.

GeoBeagle benötigt zusätzlich noch die Software „Radar“. Dann bietet es den gleichen Funktionsumfang wie Geodroid. Deswegen spare ich mir jetzt weitere Erklärungen der Software.

Leider ist GeoBeagle graphisch nicht so schick wie Geodroid. Die Kompassanzeige in Geodroid ist in GeoBeagle nur ein Radarfeld, das mit einem Punkt die Richtung und darunter die Entfernungsangabe anzeigt. Ausserdem wir auf der Karte beim Beagle nur der Ort des Caches angezeit, während Geodroid zusätzlich die aktuelle Position und Bewegungsrichtung anzeigt.

Mit GeoBeagle bin ich bis jetzt noch nicht fündig geworden. An was es genau lag, kann ich nicht genau sagen. Aber sicher war die Kombination aus Muggeldichte, Zeitmangel, ungenauer Empfänger und ungenaue Anzeige mit beteiligt.

Die dritte verfügbare Software nennt sich einfach Geocacher. Ich habe sie nicht getestet. Ich wollte die 15 Dollar nicht in eine Software investieren, die ich nicht vorher testen konnte, um festzustellen, ob sie meinen Anforderungen genügt. Im Prinzip macht sie das gleiche wie die beiden anderen. Allerdings sehen die Screenshots schicker aus und versprechen mehr Informationen.

Da der eingebaute GPS-Empfänger des G1 nicht so genau ist, wie z.B. in unserem Garmin 60Csx, ist wieder mehr der Instinkt gefragt. Man muss wieder mehr suchen.

Mich stört, dass jedes mal, wenn das Gerät sich in Standby schaltete, auch der GPS-Empfänger wegen der Stromersparnis ausgeschaltet wird. Dadurch muss beim reaktivieren länger gewartet werden, bis eine verlässliche Anzeige erscheint.

Was mir noch fehlt sind die vom iPhone bekanten Tools Geocaching Buddy und Geocachers Toolkit. Vor allem die Funktionen von ersterem, die es ermöglichen, sich unterwegs lange Berechnungen von Multis zu ersparen, sind wirklich hilfreich.