Nichts böses ahnend fuhren wir über das ländliche Franken. Das Ziel war Iphofen. Wir waren schon ein ganzes Stück hinter Würzburg, da entdeckte ich in einem Ort, den Ortsnamen hatte ich einfach überlesen, einen übergroßen Bären aus Holz, der annähernd an den HARIBO-Bären erinnerte. Vor einem Kreisel nach dem Ort lauerte dann ein Schild „Bären-Schmidt“. Auch hier dachten wir uns noch nicht viel dabei. Im Kreisel fiel uns dann das Schild „HARIBO-Werksverkauf“ auf. Doch da waren wir schon an der Ausfahrt vorbei und sahen uns gezwungen, einen Strafrunde durch den Kreisel zu fahren.

Man kann es eher als Seitenstrasse bezeichnen, wo wir dann Bären-Schmidt fanden. Von den vielen kostenlosen Parkplätzen waren die meisten von an der Strasse parkenden LKWs blockiert, die auf ihre Zufahrt zur Baustelle ein Stück die Strasse weiter warteten.

Wir betraten den Raum, der an das Werk angegliedert den Werksverkauf darstellte. Er hatte den Charme eines alten Ladens, doch neue HARIBO-Produkte warteten auf uns. Bären-Schmidt nennt sich selbst „Deutschlands Spezialist für Lebkuchenherzen“. Doch 1971 übernahm HARIBO die Firma und seit dem produzierte man hauptsächlich die süßen Leckereien, die wir aus Bonn kennen. Im Januar 2010 übernahm dann er Gebäckhersteller Lambertz das Unternehmen. Trotzdem produziert man wohl noch für HARIBO.

Das erklärt auch, warum es neben dem HARIBO-Sortiment noch Backwaren von Lambertz in den Regalen gibt. Dazu kommen noch große Tüten von Ritter Sport mit 2 kg Inhalt, die es zwar auch im Online-Shop von Ritter Sport zu kaufen gibt, hier aber ein paar Cent günstiger sind und man vorher sieht, was drin ist.

HARIBO-Fabrikverkauf
Gebr. Schmidt Straße 14
97350 Mainbernheim

Januar-August
Mo – Fr: 8.00 – 17.00 Uhr

September – Dezember
Mo – Fr: 8.00 – 18.00 Uhr
Sa: 8.00 – 14.00 Uhr