Heute hatte ich mir zusammen mit liebem Besuch einen Ausflug an die Ostsee vorgenommen, oder eigentlich wollten wir nach Lütjenburg, dort den Bismarck-Turm besteigen, die schöne Aussicht geniessen und dabei auch den auf der Spitze des Turms befindlichen Geocache heben.

Doch zunächst galt es an unserem Cache an der Imam-Ali-Moschee das Log zu tauschen, und so hatte MacKenzie auch gleich Gelegenheit den Winzling dort zu finden.

Dann ging es weiter – mit einem kleinen Stopp in Reinfeld, weil das Cachemobil nach Motoröl verlangte. Mac hätte gern noch die TB-Börse Reinfeld angeschaut und die darin liegenden Trackables bewundert, aber der Cache befindet sich (Achtung Spoiler) gut getarnt im Boden – was heute bedeutete: irgendwo unter weisser Schneedecke und womöglich auch noch festgefroren in Tarn-Laub. Wir haben mal geguckt, aber für eine ernsthafte ausgedehnte Unterschneesuche fehlte uns dann doch die Geduld.

Stattdessen fuhren wir gemächlich weiter bis Lütjenburg und fanden auch den Turm sehr schnell, der weit oben mit einem berauschenden Ausblick über Schleswig-Holstein steht – der Ausblick ist deutlich schöner als der Turm.



Blöderweise war jedoch das Lokal, über welches der Zugang zum Turm erfolgt, geschlossen, und machte erst um 17.30 auf – wir waren gegen 14:30 da, hatten auf einen Nachmittagskaffee und anschliessenden Cache gehofft, aber das fiel dann leider aus.

Stattdessen fuhren wir, nach einem Umweg über einen Cache den wir nicht gefunden haben, der aber einen famosen Ausblick über den gefrorenen Großen Binnensee lieferte, weiter zu unserem ersten EarthCache mit dem Titel Landwirtschaft auf Eiszeitgrund. Dieser Cache führt gleichzeitig auch zu einer interessanten archäologischen Fundstätte, einem steinzeitlichen Grab.


In der Spätnachmittagssonne genossen wir einen kleinen Spaziergang vom am Wegesrand abgestellten Auto bis zu den Infotafeln rund um die Gräberanlage und zur Tafel mit der Lösung für den Cache, ehe wir uns kurzerhand noch auf ins nahegelegene Hohwacht machten.

Dort dauerte es nur Minuten, bis uns der Cache im Park Ferme in die Hände fiel.


Im schwindenden Licht der Wintersonne machten wir noch einen kleinen Gang hinab zum Meer, und nahmen ein paar kräftige Atemzüge Seeluft, ehe wir uns auf den Heimweg begaben, und schon war es auch wieder dunkel.

Im Winter sind die Tage einfach zu kurz (und kalt).