Von Hamburg bis Hawaii

Unterwegs in aller Welt

Hotel Restaurant Mohren, Rankweil, Österreich

Die Strecke von Sanremo bis nach Norddeutschland ist schon weit. Da bot es sich an, auf halber Strecke noch einen Stopp zu machen. Rankweil liegt da ziemlich genau in der Mitte, und wir suchten uns was hübsches.

Das Hübsche erschlossen wir uns aus Bewertungen. Und so buchten wir uns eine Nacht im Hotel Restaurant Mohren, welches nicht nur für seine Freundlichkeit und die Zimmer gelobt wurde, sondern auch für sein Restaurant. Für uns fiel das deutlich unter „no pain“: Raus aus dem Auto, einige Zeit entspannen, und am nächsten Morgen weiter, ohne sich groß Sorgen machen zu müssen.

Das Mohren ist gar nicht so schwer zu finden, wenn man nicht einfach mal falsch abbiegt. Direkt am Haus gibt es einige Parkplätze. In der Tat wurden wir dann am Empfang freundlich begrüßt. Wir bekamen ein Zimmer in der zweiten Etage, und als wir da ankamen freuten wir uns über den Balkon, der, hier nach Westen ausgerichtet, einen schönen Blick auf die Berge und die Basilika gab. Und unten im Garten gackerten die Hühner.

Unseren Plan, einen Spaziergang durch den Ort zu machen, verwarfen wir. Wir schnappten uns eine der Flaschen österreichischen Wein, die wir bei der Plünderung des örtlichen Interspars erbeutet hatten und genossen die Nachmittagssonne.

Die Zimmerausstattung würde ich eher als Standard bezeichnen. Ein Bett, zugegebenermassen recht bequem, bestand aus zwei Matratzen. Uns stört das, manche mögen es. Ein Schrank, ein Fernseher und, besonders wichtig, kostenloses WLAN komplettierten die Ausstattung. Dazu fanden wir noch einen Krug kostenloses Wasser im Zimmer.

Das Bad mit Dusche machte einen sauberen Eindruck. Auch hier fehlte es an nichts. Die üblichen Pflegeprodukte waren vorhanden.

Das Frühstück am nächsten Tag bot eine große und vor allem gute Auswahl. Brot und Brötchen mit Wurst und Käse über eine große Zahl verschiedener Marmeladen, unter denen auch selbst gemachte waren, boten reichlich Abwechslung. Dazu gab es ein reichhaltiges Angebot an Müslizutaten, und lokale Säfte aus der Flasche. Lediglich der Kaffee war nicht ganz so lecker, und der Tee kam nur aus Beuteln von Teekanne.

Trotz allem passt hier das Gesamtpaket. Die Preise sind hier fair, werden aber leider pro Person und nicht pro Zimmer abgerechnet, was eine bessere Vergleichbarkeit gäbe.

Doch wir hatten uns das Mohren nicht nur wegen des Hotels, sondern auch wegen des Restaurants ausgesucht. Auch dieses wurde sehr gelobt. Wir wollten uns nicht noch groß mit der Suche nach einem Restaurant abgeben.

Die Karte ist nicht so groß und bietet einige traditionelle Gerichte, gepaart mit moderner Küche. Ich entschied mich für den aktuellen Menüvorschlag, welcher aus moderneren Gerichten mit regionalen Waren bestand. Die Reihenfolge: Bio-Lammfilet im Tramezini-Kräutermantel auf gelbem Randig Carpaccio

Geschäumte Kürbis-Erdnusssuppe mit Apfel-Zimt-Sahne

Rehrücken gebraten mit Wildgewürzjus, Topinambur-Püree, Rosenkohl und Brombeeren

Creme Brulee vom Hokkaido-Kürbis mit Kürbiskern-Eisparfait

Petra nahm den Klassiker: Klare Rindssuppe mit Frittaten

Wiener Schnitzel

und ein Dessert.

Sowohl Geschmack aus auch Qualität konnten uns überzeugen. Das Essen war hervorragend, die Weinauswahl dazu ebenfalls bestens. Alles stimmte. Die Preise waren auch hier fair. Dazu kam noch die nette freundliche Bedienung, die den gelungenen Abend abrundete.

Wir würden das Hotel Restaurant Mohren auf jeden Fall wieder wählen.

Gebucht werden kann es z.B. über booking.com.

Das Mohren hat auch einen eigenen Account bei Youtube.

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1 Comment

  1. Das klingt sehr gut. Werde mir das Hotel auch mal bookmarken, für meinen nächsten Südtrip. 🙂

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