Von Hamburg bis Hawaii

Unterwegs in aller Welt

In und um Reinfeld

Reinfeld kurz vor den Toren Lübecks war nicht das erste mal unser Ziel. Schon zwei mal hatten wir die TB/Coin Tauschboerse Reinfeld in Angriff genommen. Zwei mal waren wir aber auch erfolglos gewesen. Das Versteck schien für uns zu gut zu sein. Schon auf dem Hinweg cachten wir uns mit TCDD warm. Er lag bzw. hing geradezu an der Straße, es war schwer, sich einen Statistikpunkt zu entziehen.

Dieses mal parkten wir wieder an der gleichen Stelle. Während wir auf Knutsen warteten, dachten wir uns, wir könnten ja noch ein mal einen Blick drauf werfen. Und als wir so auf die Zielkoordinaten zumarschierten, riefen wir schon beide, Meter vom Ziel entfernt, „Ich hab ihn!“. Ja, so kann’s gehen. Manchmal muss man einfach Glück haben, dass der Vorfinder die Tarnung nicht richtig wiederherstellt. Das haben wir getan. Und als Knutsen dann ankam, liesen wir ihn noch ein mal suchen. Nach einiger Zeit natürlich mit Erfolg.

Weiter ging es zur Fleckenspumpe. Hier hatte Ishtar den richtigen Riecher. Schnell hielten wir den Behälter, eine alte Videokasettenhülle, in der Hand. Ein kreativer Behälter, aber dicht.

Auf dem Weg zum nächsten, Murmeltier mit Nuss !, sahen wir dann aus dem Wagen auch noch die Lösung eines Mysteries. Der sollte aber später dran glauben. Beim Murmeltier betätigte sich Knutsen als wagemutiger Kletterer. Nun, wir hätten vorher die Cachebeschreibung lesen sollen, die Gefahr ins Wasser zu fallen hätte nicht bestanden. Der ausgefuchste Behälter verborg sich so gut getarnt, dass wir nicht sicher waren, ob wir nach dem Tierchen greifen sollten. Wir taten es, belohnt mit dem Erfolg.

Die entdeckte Mystery-Lösung gehörte zu M.C. Denkmal. Hier fanden wir dann unseren 100. Behälter. Kein großer Cache, aber ein Mystery, und somit würdig, die Nummer 100 zu tragen.

Einen nahmen wir uns noch vor, dann sollte es eine Pause geben. Dank einiger Verwirrungen im GPS fanden wir Rf – Am Ufer mit Umwegen. Dummerweise war diese der erste Cache am See, an dem sich keine Bank, nicht mal ein Stückchen weg, befand. Zurück beim Auto breiteten wir uns auf dem Parkplatz aus, auf dem ausser uns nur ein Wohnwagen stand. Und auch dieser wurde abgeholt, während wir die mitgebrachte Sushi-Bento verspeisten.

Ortsauswärts lag Chthonisch auf dem Weg. Die Versteckmethode kannte ich schon und so konnte ich gegen Knutsen punkten, der noch auf die andere Straßenseite blickte, als ich schon „Hab ihn“ rief. Ein kurzer Abstecher führte uns zu Waldleben, den wir aber nicht angingen. Ich hatte ein paar Caches zu viel auf das GPS geladen, und so fanden wir erst nach 350 Metern unnötigem Weg heraus, dass es der Startpunkt eines Multis war, der für mal eben nebenbei nichts war.

Auf dem Weg zu einem anderen Cache kamen wir direkt an Altenfelde zu Ostern vorbei. Ich sah durch Zufall auf dem GPS, dass wir gerade an einem Cache-Symbol vorbeifuhren und kam 10 Meter neben ihm zum Halt. Sozusagen auf dem Präsentierteller konnten wir gar nicht widerstehen – das Add-On mussten wir mitnehmen.

Der Cache, zu dem wir eigentlich wollten, war wohl nicht mehr da. Jedenfalls fanden wir ALC 8.0 – Altona Lübecker Chaussee 8.0 Meilen nicht. Direkt dahinter sollte Secret Chamber liegen. Nach ein paar erfolglosen und einem erfolgreichen Kletterversuch von Knutsen brachen wir ab. Ich war derjenige, der kniff und mit einer vernünftigen Taschenlampe wieder kommen wollte. Und das am hellichten Tag. Aber wir werden wieder kommen, bewaffnet mit Photonenschleudern.

Die nächsten und letzten beiden Stationen waren ebenso erfolglos. High Speed (ohne Henkel) fanden wir nicht, trotz intensiver Suche. Travebrücke: Zero werden wir noch ein mal mit einer Taschenlampe beehren. Damit hätten wir auch schon mal zwei Caches für einen „Nasebaer und Knutsen gehen anspruchsvolle Caches heben“-Tag.

Am Ende sah der Rundkurs dann so aus. Schuld waren daran allerdings auch einige Straßensperrungen wegen Baustellen.

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1 Comment

  1. Knutsen42

    War ein sehr schöner Tag. 🙂 Gerne wieder. Der Rundkurs sieht…. erwartungsgemäß chaotisch aus. *g* Aber seltsamerweise recht symmetrisch.

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