Nach einigen Empfehlungen wollten wir in Berlin bei Monsieur Vuong zu Abend essen. Auf dem Weg hin war der Laden so voll, dass wir erst einmal weiter zum Geldautomaten gingen. Auf dem Rückweg war der Laden immer noch so voll und wir so hungrig, dass wir keine Lust hatten, uns anzustellen. Spontan wechselten wir die Strassenseite und betraten fast genau gegenüber das Makoto. Wenn wir schon keinen Pho bekamen, dann nahmen wir eben Ramen.

Eigentlich war es eine reine Zufallsentscheidung, doch wir bereuten sie am Ende nicht. Als wir eintraten, sahen wir nur drei Tische und eine kleine Theke, an der ein Japaner seine Nudeln schlürfte. Wir deuteten dies als gutes Zeichen. Der Beiname Homemade Noodles war, so hofften wir, nicht nur ein Versprechen. Erst als wir an einem der Tische sassen bemerkten wir, dass noch weitere am Ende eines schmalen Ganges von Gästen besetzt waren. Auf Bildern auf der Website des Makoto stellten wir später fest, dass es da hinten keine kleinen ,sondern lange Tisch mit Bänken gab.

Hinter der Theke werkelte ein Japaner, der uns nebenbei die Speisekarte zuschob. Neben Genmai-cha, japanischem Grüntee mit geröstetem Reis, orderten wir Toku Miso Ramen (scharfe Miso-Brühe mit gebratenem Schweinehack und Gemüse) und Tonkotsu Ramen (mit gebratenen Schweinefleischscheiben). Bei kosteten jeweils 8,50 Euro.

Es dauerte ein bisschen, bis die Suppen kamen. Ein weiteres Zeichen dafür, dass hier noch frisch gekocht wird. Die Schüsseln waren groß und gut gefüllt. Beide Ramen waren lecker und für die Menge auch günstig.

Das Makoto in Berlin können wir durchaus empfehlen. Allerdings kommt es nicht an unsere Referenz, das Naniwa in Düsseldorf, ran. Man kann im Makoto durchaus lecker essen, sollte aber keine High-End-Ramen erwarten.

Das Makoto findet Ihr hier: Alte Schönhauser Str. 13, 10119 Berlin