Wer nach Speyer kommt, kann praktisch nicht am Technik-Museum und am Kaiserdom zu Speyer vorbei. Beides ist einfach nicht zu übersehen. Einen sehr schönen Blick auf den Dom hat man unter anderem von der Aussichtsplattform auf der Tragfläche der Boeing 747 im Technik-Museum.

Kaiserdom zu Speyer

Wer nicht nur den Blick auf das große Ganze werfen will, der sollte sich die kleinen Figuren und Details an der Aussenfassade genauer ansehen.

Kaiserdom zu Speyer

Der Kaiser- und Mariendom, auch als Speyrer Dom bezeichnet, nennt sich offiziell Domkirche St. Maria und St. Stephan. Er ist die größte erhaltene romanische Kirche der Welt. Und er steht seit 1981 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. Des Weiteren ist er ein geschütztes Kulturgut nach der Haager Konvention.

Kaiserdom zu Speyer

Bei unserem Besuch war ein Teil des Doms mit einem Baugerüst verkleidet, umfangreiche Renovierungsarbeiten laufen gerade. Spannend ist auch die Finanzierung des Doms. Er steht jedem offen und es wird kein Eintritt verlangt. Jedoch ist an der Aussenseite eine Spendenkasse zu finden, die ausrechnet, was renoviert werden kann, wenn eine bestimmte Anzahl Besucher einen Euro spendet. Ich finde, eine gute Idee.

Weitere Informationen bietet der ausführliche Artikel in der Wikipedia. Hier ein paar Bilder, die wir vor Ort gemacht haben.

Kaiserdom zu Speyer

Neben dem Dom befindet sich noch der Ölberg. Er stand im Innenhof eines Anfang der 1500er errichteten Kreuzganges. Beim großen Brand 1689 wurde der Ölberg stark beschädigt und danach nicht wieder neu aufgebaut. Die Rest wurden später überdacht und sind jetzt Teil der Parkanlagen um den Dom herum. Im Inneren befindet sich eine kleine Kapelle.

Wen der Hunger aus dem Dom wieder heraustreibt, der kann gleich gegenüber beim Domnapf ganz passabel essen.

Viele Informationen sind auch noch auf der Dom zu Speyer“ target=“_blank“>offiziellen Website des Doms zu finden. Und Virtuell kann er hier in einer 360°-Animation angesehen werden. Passende Literatur gibt es hier bei Amazon.