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Kein Sonntagsspaziergang in Himmelpforten und ne Dampfmühle

Nein, es war kein Sonntagsspaziergang, den wir da gemacht hatten. Es war Donnerstag :-). Torsten hatte frei und wir hatten beschlossen, eine kleine Tour in Himmelpforten zu machen.

Himmelpforten ist auch bekannt als die Christkindsstadt, aber noch bekannter durch die vielen Briefe, die in der Vorweihnachtszeit dem Weihnachtsmann eben nach Himmelpforten geschickt werden. Die Post schiebt Sonderschichten, und Freiwillige beantworten die Briefe der Kinder, damit niemand all zu enttäuscht ist.

Wir hatten es weniger mit dem Weihnachtsmann, als mit einer Runde, die aus zwanzig Geocaches besteht. Neunzehn davon sind als Tradis an zwei Wanderwegen entlang gelegt, der zwanzigste davon ist der Bonus-Cache. Als Startpunkt hatten wir uns das Heimat- und Schulmuseum ausgesucht. Der Cache dort war schnell gefunden, aber da das Museum nur Sonntags auf hat, zogen wir schnell weiter. Die erste Station des Sonntagsspazierganges war nicht weit entfernt, doch, warum auch immer, wir fuhren zu einem Parkplatz in der Nähe von Station zwölf.

Die Runde, sieben Kilometer sollte sie lang sein, führte uns von Micro zu Micro, unregelmässig waren darin Hinweise auf den Bonus versteckt. Südöstlich von Himmelpforten führte die Strecke größtenteils durch Wald und Wiesen. Alle Stationen lagen nicht weit von den Wegen entfernt. Auf dem Rundweg gönnten wir uns noch die beiden Tradis „Sportplatz Himmelpforten“ und „Himmelpfortens Höchster„. Für letzteren stieg Torsten sogar auf einen Baum, wo doch Klettern sonst nicht so sein Ding ist.

Zum Abschluss der Runde wurden wir am Bonus mit einer großen Dose belohnt. Die Runde können wir nur jedem empfehlen. Ein ruhiger, gelassener Spaziergang, auch Sonntags zu machen, was will man mehr zum entspannen.

Am heutigen Sonntag trieb es uns dann zu einem Ort, der bei geocaching.com „Langes Dampfmühle“ heißt. Wir wussten nicht mal, dass es Mühlen gab, die mit Dampf angetrieben wurden. Uns so haben wir auch hier etwas gelernt und sogar Charlie hat sich ein bisschen informiert.

Der kleine Multi führte uns zu den Ruinen des Schornsteins und am Ende zu einer großen Dose. Sehr sehenswert, wie wir finden.

Auf der weiteren kleinen Traditour konnten wir dann noch etwas Schafscontent einfangen.

Natürlich haben sie dann wieder geblökt ohne Ende.

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4 Comments

  1. Ach ja, was hat Torsten denn da geblökt, dass die Schafe so sprachlos waren? *gg*

  2. Sowas würde mir auch gefallen. Leider sind die Caches hier in der Gegend deutlich weiter gestreut 😉

  3. Ich hatte die Hand schon fast am Rucksack und den Autoschlüssel beinahe in der Hand. 20 auf einen Streich, da lacht das Cacherherz.

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