Von Hamburg bis Hawaii

Unterwegs in aller Welt

Lesetipps zum Wochenende – Die Berge-Ausgabe

Wieso Berge? Eigentlich ist Herr Buddenbohm schuld, der mich in seiner wöchentlichen Linksammlung auf einen ganz wunderbaren Bericht von Tillman gestubbst hat – eine Woche in einer Bergalm (der Luckneralm) unter dem Großglockner. Neben viel Nachdenklichkeit zum Thema Überwachung, hier in Form einer Webcam, deren Bilder den Beitrag illustrieren, auch ein einfach wunderschöner Bericht eines geruhsamen Alpenurlaubs mit der Familie. — Herbsturlaub am Großglockner

Etwas höher hinaus wollte Oleander, und nimmt uns bei den Reisedepeschen mit An den Fuß des Everest.
Das finde ich besonders interessant, da ich davon ausgehe, dass der Himalaya (neben Mond, Mars und allem wo man per Tauchausrüstung hinmuss) definitiv eine der Regionen ist, die ich in diesem Leben nicht persönlich erkunden werde. Die großartigen Fotos sind eine ganz eigene Reise in eine für mich ferne bis unerreichbare Welt.
Teil 1: Von Frieden, Schmerz und FreundschaftTeil 2: Ins Hochgebirge

Der Mount Everest war dieses Jahr groß in den Medien, der Guardian und in Deutschland der Spiegel (mehr oder weniger eine Abschrift des Guardian) haben darüber berichtet – eine Lawinenkatastrophe hat das Leben der Sherpa und voraussichtlich auch das Umgehen mit Tourismus und Everest-Besteigern für immer verändert. Den wohl besten Bericht (wenn es auch streng genommen nur am Rande ein Reisebericht ist) lieferte meines Erachtens das Wall Street Journal ab mit Death at 19,000 Feet.

Um die Dimension einer Everest-Besteigung besser fassen zu können (und die Lawinenkatastrophe einzuordnen) half mir sehr eine 3-D-Visualisierung der Aufstiegsroute auf den höchsten Berg der Welt.

Nach so viel Drama vielleicht noch etwas lockerere Kost: Mit Munchies besteigen wir einen Nudelberg – genau genommen geht es um die Eßkultur Taiwans, und einen handwerklichen Nudelhersteller im Gebirge, welches Autorin Guilia Pines danach für sich in Magic Noodle Mountain umtauft: A Trip to Taiwan’s Magic Noodle Mountain.

Zu den atemberaubenden Bergen dieser Welt gehören zwei, die für uns ebenfalls ganz weit weg sind – der Cerro Torre und der Cerro Fitz Roy im Los Glaciares-Nationalpark in Argentinien. We12travel listet 5 Orte in Argentinien auf, die man unbedingt gesehen haben sollte, und der Nationalpark ist natürlich an der Spitzenposition der Liste, aber auch die anderen Vorschläge wecken sofort die Reiselust: 5 Places to see in Argentina

Eine historische Bergbesteigung kann man bei One Hundred Mountains erleben, Hirayi Yasyo, ehemaliger Leiter der meteorologischen Warte auf dem Fujiyama, erinnert sich an eine (dienstliche) Bergbesteigung im April 1956, inkusive alter Fotos: Summit Duty

Womit ich den Bogen schlage zu Brendan van Son, einem professionellen Fotografen. der auf seinem Blog Brendan’s Adventures Tipps gibt, wie man Berge fotografisch perfekt in Szene setzt: How To Make Them Mountains Sing.

Und welche Berge möchtet ihr noch besteigen?

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1 Comment

  1. Danke. Freut mich, dass dir mein Text gefallen hat.

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