Die heutige Ausgabe der Lesetipps widmet sich zwei Themen, die uns auf Reisen immer wieder beschäftigen: wie man sich vor unerwünschten Begleiterscheinungen (Krankheiten) besser schützen kann; und das perfekte Packen.

Wir haben auf den letzten großen Trips festgestellt, dass – besonders im Vergleich zu unserem ansonsten minimalistischen Gepäck – das Elektronikgeraffel überhand nimmt (ein Zeichen der Zeit…), und die Reduzierung und Optimierung ist immer schwierig.

Bei Lifehacker findet sich ein schönes Beispiel einer Lösung, die jemand für sich selbst gefunden hat: The Gadget Lovers Go Bag.

Auf langen Trips stellt sich auch häufig die Frage, wie viel man denn nun von diesem oder jenem einpacken muss – insbesondere Unterwäsche. Für alle, die sich nicht sicher sind, hat Pack Like a Nerd eine großartige, übersichtliche Grafik erstellt, die nach Zahl der Reisetage und Waschmöglichkeiten angibt, wie viel Unterwäsche man denn mitnehmen muss. Sehr cool gemacht.

Bei Packsmith wird dann auch gleich verraten, welche Unterwäsche man als Backpacker im Idealfall kaufen und wie man sie optimal einpacken sollte: A Brief Guide to Packing Underwear.

Ich verfolge da ja einen minimal anderen Ansatz, aber ich denke, die optimale Lösung muss ohnehin jede für sich selbst entwickeln. Auf jeden Fall muss man daran denken, dass Wäschewaschen sich je nach Umgebung sehr unterschiedlich gestalten kann. In Asien haben wir oft einfach eine günstige Laundry besucht, die das für uns erledigt hat; in USA gehörten insbesondere die Trockner zu den Dingen, an die an sich erst gewöhnen musste… auch Ali’s Adventures findet: Traveling is Just Doing Laundry in Other Places.

Beim Durchsehen der Artikel über das Packen von Unterwäsche (Rollen finde ich gut, Packing Cubes auch) stieß ich auf den Begriff Travel Underwear. Sowas gibt’s? Zumindest gibt es ein paar Anbieter solcher Produkte, wie man in Your Ultimate Guide to Travel Underwear lesen und sehen kann. Ich würde ja einfach weiterhin Unterwäsche kaufen, in der ich mich wohl fühle, aber wer weiss, vielleicht gibt es da ja noch Produkte, die mir gefallen könnten… mal die Augen aufhalten.

All Day Chic erwähnt Unterwäsche gar nicht erst, erklärt aber dafür, wie frau mit etwas Chic auch mit einer Carry-On-Bag durch einen zweiwöchigen Urlaub kommt, so sie smart genug packt: How to Pack for 2 Weeks in a Carry-On.

Mit Packing Cubes arbeitet (wie auch wir) Lemons, Avocados & The Bay, und zeigt mit genauer Packliste, was sie für 4 Wochen Europa-Trip in ihre Carry-On-Bag gepackt hat. Mal abgesehen davon, dass das Gepäck eher sommerlich (kurze Hosen) ausfällt, beeindruckend, sogar für eine DSLR und eine Point-and-Shoot-Kamera nebst Tablet war Platz. – How I Packed for a Month in Europe with a Carry-On.

Dann hat man alles gepackt, steigt in den Flieger, und fängt sich als erstes einen hübschen kleinen Infekt, in traveler speak auch Long-Haul-Flu genannt, und röchelt die nächsten Tage. Das muss wirklich nicht sein. Mit zwei ganz einfachen Tricks kann man den eigenen Kontakt mit anderer Leute Bakterien auch als Flugzeugpassagier ganz gut vermeiden, wie dieser Artikel bei Lifehacker zeigt: Two Steps You Can Take to Avoid Germs on an Airplane.

Und schließlich noch eine smarte Idee zum Thema Fernbedienungen in Hotels und Motels. Zwar schreiben alle dran, die Fernbedienung sei kürzlich und natürlich ganz frisch für uns desinfiziert worden, aber wie gründlich? Papier ist geduldig… Neben dem Desinfizieren mit Hilfe von Sagrotantüchlein und anderen Desinfektionsmitteln gibt es noch einen besseren Trick, den möglicherweise desinfektionsresistenten Keimen eurer Zimmervorgänger zu entkommen, und trotzdem entspannt mit der Fernbedienung durchs Programm zu zappen. – Sanitize or Quarantine Your Hotel Room’s TV Remote Before Using It.

In diesem Sinne: ein flugtaugliches Fläschchen Desinfektionsgel gehört eigentlich immer ins Handgepäck.

(Bild: Mat Honan, Lizenz: CC BY 2.0)