Ein neuer Bürostuhl war fällig, und das schon lange. Da bot es sich an, dieses mal ausnahmsweise am „Crazy Tuesday“ zu Ikea zu fahren und das Angebot, 19 Euro für einen einfachen Schreibtischstuhl, wahrzunehmen. Anschliessend fuhren wir zu Möbel Höffner in Barsbüttel. Was sich uns da offenbarte war der reinste Ramsch. Hochwertig war nur ein minimaler Anteil an Produkten, und so trollten wir uns wieder, nachdem wir uns mit Küchengeräte-Katalogen eingedeckt hatten.

Unweit des Parkplatzes von Höffner lag auch schon der erste Cache, den wir uns vorgenommen hatten. Baumhöhle im wahrsten Sinne des Wortes. Trotz der nur 500 Meter fuhren wir so nahe wie möglich heran, den Grund sollt Ihr gleich noch erfahren. Das Versteck war so gut getarnt, dass ich mehrfach darum herum ging, bis ich es gefunden hatte. Der Erfolg wurde dann aber mit einer großen Dose gekrönt.

Nun aber zu der Kurzstreckenfahrt. Sie sollte uns den Rückweg verkürzen, denn gerade mal 250 Meter weiter lag schon der nächste Cache. Der Name, Barsbüttel Feldmark – (Autobahn A1), ist etwas verwirrend, von der Autobahn ist es doch noch ein Stückchen. Auch hier war die Tarnung genial, die Dose aber nicht annähernd so groß. Leider war das Logbuch hier etwas hakelig untergebracht, aber wir schafften es dann doch. Gefunden wurde dieser Cache von Ishtar, die, während ich noch suchte, genau den richtigen Riecher hatte.

Nach einem kurzen Spaziergang ging es mit dem Auto weiter zur Kunst unter der Autobahn. Ich musste Ishtar überreden, das Auto zu verlassen. Doch dann wurde sie mit wirklich sehr schönen Grafittis belohnt, die hier unter der Autobahnbrücke die Wand zieren. Den Cache fanden wir dann auch nach einer Weile. Hätte ich vorher gewusst, dass es einer von Mystphi ist, hätte ich ihn wohl schneller gefunden. Vorbereitung ist eben alles. Und auch hier wieder eine große Dose. Sollte es ein Tag ohne Micros werden?

Die letzte Station stand bevor. Der real in Oststeinbek. Mystphi nennt seinen Cache mit dem Namen Supercenter – Supercache hier einen urbanen Drive-In. Ja, das kann man wörtlich nehmen. Das Versteck ist genial einfach und fügt sich perfekt in die Umgebung ein. Kein Mensch würde hier Verdacht schöpfen, wenn der Blick drauf fällt. Und natürlich wieder eine große Dose mit vielen Tauschgegenständen.

Ein erfolgreicher Cachertag ging damit zu Ende. Wir waren von allen Plagen des Geocachens verschont geblieben, und danke dafür vor allem an Mystphi für seine technisch perfekten Caches.