Jean Michel Jarre – AERO

Es ist schon ein paar Wochen her, da haben wir uns mal wieder einen besonderen Event im Planetarium Hamburg gegönnt. Das modernste Planetarium der Welt mit zwei Projektionssystemen und einem echten Surround-Sound-System ist prädestiniert für muskalische Erlebnisse der besonderen Art. An der Programmierung der 3-D-Lasershow-Animation arbeiteten 3 Personen 2 Jahre Vollzeit.

Kurz bevor wir die Gelegenheit hatten, uns die – fast 90 Minuten lange – Show anzusehen und zu -hören, war wohl auch JMJ in Hamburg. Er soll gesagt haben "I’m shocked" – angesichts der technischen Möglichkeiten des Planetariums.

Aber zur Show…

Die Show umfasst neben einigen bekannten Kompositionen des französischen Altmeisters der Elektronik auch viele neue Stücke und ‚bridges‘, so ist für Altfans wie Newcomer für jeden etwas dabei. Mit einem perfekt in 3D animierten Segelschiff hebt man ab in wunderschöne Sphären, Konzertvideos werden auf die Segel des Schiffes projiziert, dann beginnen Flugsequenzen durch Laserlandschaften und natürlich das All…

Nachdem wir uns vor einiger Zeit schon die Deep Space Night angesehen hatten (und auf die Neuauflage der DSN2 in diesem Sommer hinfiebern) waren die Space-Sequenzen eher fade, dafür die anderen Teile der Laser-Light-Music-Show umso faszinierender. Mit gefiel extrem gut die Umsetzung von ‚Les Chants Magnetiques‚, meine Mitreisenden, weniger Jarre-bewandert, konnten die Zuordnung der Magnetfelder zu den Sounds nicht so vornehmen.

In der Deep Space Night und den Space Shows des Planetariums stehen Flugszenen, bei denen die ganze Planetariumskuppel einer Achterbahn gleich zu kippen scheint, im Vordergrund – dem gegenüber war die Jarreshow zurückgenommen. Dafür konnte man in genialen Klängen nur so baden und sich trotz bisweilen blendender Laser (und nett bedufteter Nebelmaschinen) leicht schwebend davontragen lssen… ein echtes Erlebnis.

Fazit: Immer wieder toll und sehr zu empfehlen. Und demnächst schauen wir uns die Dark Side of the Moon Show an.