Das Monument Valley dürfte neben dem Grand Canyon mit eine der bekanntesten Touristenattraktionen der USA sein. Selbst jemand, dem der Name nichts sagt, dürft beim Anblick der Bilder sofort einige Filme im Kopf haben, in denen diese berühmte Landschaft auftaucht. Auf unserer Reise durch den Südwesten haben wir natürlich auch hier Halt gemacht.

Monument Valley

Auf dem Colorado Plateau gelegen ist das Monument Valley über den U.S. Highway 163 einfach zu erreichen. 5 Dollar kostet der Eintritt pro Person. Der National Park Pass gilt, wie in den State Parks, nicht, da es sich hier um Navajo-Land handelt und es ein Navajo Tribal Park ist. Achtung: die Gebühr muss in bar entrichtet werden, Kreditkartenzahlung ist nicht möglich! Nicht weit entfernt ist auch das Navajo National Monument.

Schon in den 1930ern zog es die Leute in das Monument Valley. John Ford nutzte die Szenerie für seine Filme und John Wayne drehte hier sogar vier Kinoklassiker. Neben dem Besucherzentrum mit Shop und Restaurant gibt es hier noch ein einziges Hotel, The View, in dem auch wir übernachteten. Seinen Namen hat es eindeutig verdient, denn alle Zimmer haben einen Balkon zu den Felsformationen hin. Sowohl der Sonnenauf- als auch der Sonnenuntergang können hier gut beobachtet werden.

Die Felsen selbst sind teilweise bis zu 300 Meter hoch. Entsprechend ist das Monument Valley zwischen 1.500 und 1.800 Meter über dem Meeresspiegel. Eine 27 Kilometer lange Strasse aus Sand und Felsen führt auf einem Rundkurs durch das Monument Valley. Allerdings sollte man hier nicht mit jedem Auto durchfahren. Wir haben mit unserem Jeep Liberty ein mal aufgesetzt. Eine höhere Bodenfreiheit als in einer normalen Limousine wäre schon gut. Dennoch lassen es sich viele nicht nehmen und fahren mit normalen Strassenfahrzeugen in das Tal. Wer die erste halbe Meile geschafft hat, der kann die Tour wagen. Wer nicht, der braucht wohl eine neue Ölwanne.

Wir sind die Tour gefahren und hatten dabei nicht nur Spaß sondern auch tolle Ausblicke.