Nach dem opulenten Mahl des Vorabends gönnten wir uns noch ein ausgiebiges Frühstück auf der Norbertshöhe. Dann ging es noch einen Supermarkt in Österreich plündern. Alles was es bei uns nicht gibt oder teuerer zu haben ist, füllte den Kofferraum.

Die weitere Fahrt führte uns über den Fernpass an der Zugspitze vorbei nach Garmisch-Partenkirchen. Damit endete auch fast schon der Tag. Obwohl die Strecke recht kurz war beließen wir es bei einem Stadtrundgang und einem Nachmittagskaffee in der Sonne.

Erst am nächsten Tag sollte es auf die Zuspitze gehen. Rein theoretisch hätten wir noch Zeit gehabt, aber um den Gipfel hing eine Wolke und die Aussichten für den nächsten Tag sahen besser aus.

Und so war es dann auch wirklich. Wir nahmen den Bus der örtlichen Linie 1 bzw. 2, der direkt vor unserem Hotel fuhr bis zum Bahnhof. Dort versorgten wir uns mit einer Zugspitze-Rundreise-Karte (48 €), mit der man mit der Zahnrad- oder Seilbahn hoch und runter sowie beliebig viele Fahrten mit der Gletscherseilbahn machen konnte. Die erste Bahn, die um 8:30 fahren sollte, stand schon bereit. Wir stiegen ein und warteten. Um 8:10 fuhr sie dann schon los.

Wir hatten uns absichtlich für die Fahrt mit der Zahnradbahn entschieden. Zum einen bot sie uns eine historische Strecke und zum anderen viel Aussicht auf die Umgebung. Unterwegs fotografierten wir dann auch noch das Depot vor dem eine der alten Loks aus den 50ern stand. Kurz vor der Einfahrt in den 4,8 km langen Tunnel zur Bergstation wurde es interessant. Auf dem Bildschirm des Zuges wurde ein Video mit Sicherheitsinformationen gezeigt, das dem eines Flugzeuges glich. Leider nicht bei der Fahrt herunter, sonst hätte ich es für Euch aufgenommen.

Auf der Zugspitze wurden wir dann nicht nur mit warmen Sonnenstrahlen sondern auch mit einer grandiosen Aussicht begrüßt. Hier sagt ein Bild mehr als Worte.

Den Nachmittag schlossen wir mit zwei Multi-Caches ab, je einen Rundgang durch Garmisch und einen durch Partenkirchen. Ausserdem gabs noch ein leckeres und vor allem selbstgemachtes Essen in der Flößerstube.

Unser letzter Tag in Garmisch-Partenkirchen war dann nicht mehr so schön. Es regnete mal mehr mal weniger. Wir fuhren einfach ein bisschen die Gegend ab, suchten ein paar Caches und sahen uns Mittenwald an.