Kurzfristig hatten wir entschieden, dass heute unser letzter Tag vor der Heimreise sein sollte. Wir hatten einen Ausflug in das Städtchen Landau geplant um dort einen Stadtrundgang-Cache zu machen. Doch zuerst galt es noch eine Schmach zu tilgen.

Zum dritten Mal machten wir uns auf zu Bob-der-Baumeisters Meisterprüfung I, wo wir schon letzes Jahr an der Be- und gestern an einer Verrechnung gescheitert waren. Dank eines Hinweises des Owners sollte es uns heute besser gelingen. Nach einem längeren Spaziergang umkreisten wir dann endlich das Zielgebiet. Eine Weile probierten wir verschiedene Andeutungen von Wegen in den Wald hinein aus. Irgendwann hatten wir dann genug und schlugen uns durchs Unterholz. Während Torsten und Yvonne noch Bäume umtopften meldete sich Petra von einer anderen Ecke mit „Nehmt doch den da“. Endlich, ein roter Punkt weniger auf der Karte. Endlich der Lohn dafür, dass wir hier letztes Jahr mitten im Wald vom Hagelschauer überrascht wurden.

Danach ging es dann wirklich nach Landau weiter. Wir suchten uns den Startpunkt des Stadtrundgangs und schritten die ersten Stationen ab.

Landau Marktplatz

Dabei stellten wir schon fest, so schön wie in Ladenburg ist es hier nicht.

Nach einer Stationen dann eine Pause. In einem Marktcafe, das weder am Markt lag noch ein reines Cafe war, gönnten wir uns ein Mittagessen. Yvonne hatte den richtigen Riecher, ihre überbackenen Semmelknödel sahen gut aus und schmeckten wohl auch. Unser Wurstsalat mit Bratkartoffel kam eheraus der Dose. und die Kartoffel aus der Tüte ohne richtig Brat-.

Nach der Stärkung ging es weiter, an der vorletzten Station mit Umweg, weil eine Baustelle im Weg stand und sich auch nicht verrücken lies. An der letzen Station suchten wir dann verzweifelt, auch der Hint half nicht weiter. Praktisch beim Aufgeben fanden wir dann doch noch den Hinweis. Doch leider konnten wir erst mal nichts damit anfangen.

Nach einem Milchkaffee in nahen Café kam dann die Idee, es mal mit den ermittelten Zahlen als Telefonnummer zu versuchen. Und schau an, ein Anrufbeantworter. Wir hatten die Koordinaten für das Final. Dummerweise keine Bedienung, bei der wir zahlen konnten. Erst als wir aufgestanden waren und ich im Cafe vor ihr stand, schielte sie von ihrem Kreuzworträtsel auf und blickte hektisch an mir vorbei zu dem freien Tisch. Der Kaffee war nicht schlecht, der Service unter aller Kanone, aber immerhin war Werbung für den kostenlosen Blutzuckertest der nahen Apotheke auf den Zuckertütchen.

Auf dem Rückweg gab es dann noch ein paar kleine Tradis. In der Nähe des Wohnortes unserer Freundin Yvonne tranken wir noch in einer Besenwirtschaft eines Weingutes ein Glas lokalen Weins und bestaunten den Wurstsalat, der hier richtig gut aussah. Leider hatten wir jetzt keinen Hunger.

Den Abend schlossen wir beim Ortsgriechen ab, der eine passable Hausplatte ablieferte.