Am 3. Tag unserer Tour haben wir uns ein paar Earthcaches um den Odenwald herum vorgenommen – am ersten Cache, dem Steinbruch Hainstadt, entdeckt nicht nur nasebaer Ecken die er auch als Eingeborener noch nie gesehen hat, sondern wir auch einen Hinweis auf den Geo-Naturpark Bergstraße Odenwald bzw. dessen Website.


Der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald vereint eine reizvolle Landschaft, die sich auf einer Fläche von 3500 Quadratkilometern zwischen dem UNESCO-Welterbe Grube Messel im Norden, dem Rheintal im Westen über den Odenwald bis hin zum Bauland im Osten und dem Neckartal im Süden erstreckt.

Entdecken Sie die Faszination erdgeschichtlicher und landschaftsgestaltender Vorgänge und ihre Bedeutung für unsere Kultur und unser tägliches Leben!

Auf Hinweisschilder zu diesen interessanten Orten sollen wir im Lauf des Tages immer wieder stossen. Die steil aufragende Buntsandsteinwand ist jedenfalls ein interessanter Auftakt.




Als nächstes steht der EarthCache Otzberg Volcano an. Die Basaltsäulen an der Veste Otzberg sind sehr spannend anzuschauen, und auch hier gibt es hilfreiche Infotafel zu bewundern.

Wo wir schon mal so weit sind, darf ein Besuch bei der Grube Messel natürlich nicht fehlen. Der Earthcache ist bis auf ein paar Infotafeln allerdings eher unspektakulär, ganz im Gegensatz zu den urzeitlichen Fossilien die Forscher hier gefunden haben.

Im Jahr 2008 sollte hier ein Infozentrum fertiggestellt worden sein, aktuell heisst es 2009, aber es stehen gerade mal Verschalungen für die ersten Betonwände – man darf gespannt sein. Viel Interessantes gäbe es hier auf jeden Fall zu zeigen. Stattdessen gibt es einen Aussichtspunkt über das Weit der Grube, und Führungen, sowie solche Kleinode:

So halten wir uns auch nicht lange auf sondern nehmen ein paar kleine Tradis auf dem Weg nach Bayern mit, bis wir uns schliesslich zu einem leckeren Eis im Lido in Elsenfeld niederlassen.

Als nächstes wollen wir einen Mini-Multi rund um die Klingenburg – Verzeihung, Clingenburg, machen. Leider war bis zum Vorabend hier ein Weinfest, dessen Dekorationen und Absperrungen noch aufgebaut sind, und einige der erforderlichen Punkte sind nicht wirklich zugänglich – wir erhalten aber sachdienliche Hinweise von anderen Geocachern und können dann dennoch zugreifen und loggen.

Ein lustiges Detail am Wegesrand ist ein eingewachsenes Hinweisschild:

Auf dem Rückweg machen wir einen kleinen Halt bei einem Tradi mit dem Namen Schiffswrack, der vor allem wegen des genialen namensgebenden Objekts auf einem schönen schattigen Spielplatz am Mainufer eine Erwähnung wert ist. (Das Wrack besteht aus zwei begehbaren Teilen).

Schliesslich nehmen wir noch einen Multi in lichter Höh‘ an der Grenze Hessen/Bayern mit, der den sehr trefflichen Titel Schöne Aussicht nach Bayern trägt, ehe wir den Rückweg zu nasebaer’s Eltern antreten. 250 Meter über NN wirken gegen die 750 vom Vortag allerdings… niedlich.

Eine hübsche und sehr lehrreiche Runde, die dank des guten Wetters auch viel Spaß gemacht hat.