Eine der weniger beachteten aber doch beachtenswerten Attraktionen in Hongkong ist die Ten Thousand Buddhas Monastery (Man Fat Tsz) in Sha Tin. Der buddhistische Tempel liegt an einem Hügel in Tai Pau. Ein richtiges Kloster ist es allerdings nicht, da hier keine Mönche leben.

Gebaut wurde der Tempel 1951 von Yuet Kai, der in hohem Alter die Baumaterialien persönlich auf den Hügel schleppte. Acht Jahre dauerte das, und weitere zehn Jahre benötigte er, um die 12.800 Buddhas fertig zu stellen. Heute ist sein konservierter Leichnam in der Haupthalle ausgestellt.

Das Gelände besteht aus mehreren Tempeln und einer Pagode auf zwei Ebenen. Im Tempel sind die kompletten Innenwände bis unter die Decke mit kleinen Buddhas auf Regalen vollgestellt. Der Blick ist schon beeindruckend. Ebenso ist der Weg von unten den Hügel hinauf mit unzähligen goldfarbenen Buddhastatuen gesäumt.

Der Weg hinauf dürfte einer der Gründe sein, warum die Monastery so schlecht besucht ist. Er ist schwer zu finden. Deswegen gibt es jetzt noch eine ausführliche Beschreibung.

Mit der Bahn geht es bis zur Station Sha Tin. Hier geht es durch Ausgang B zu den Bushaltestellen. Vor den Bussen links herum und rechts den Fußgängerweg runter. Immer gerade aus landet ihr an einem Einkaufscenter mit dem Namen „Homesquare“, in dem es auch einem IKEA gibt. Vor dem Center geht es links in die Pai Tau Street. Nach einem weiteren Gebäude endet die Pai Tau Street an der Zufahrt zu einem Parkplatz des dortigen Friedhofs. Wer noch nie eine Rolltreppe auf einem Friedhof gesehen hat, kann das hier tun. Zwischen dem Gebäude und der Friedhofseinfahrt geht ein zementierter Weg hindurch. Dieser führt zur Treppe und damit zum Zugang zur Ten Thousand Buddhas Monastery. Der Eintritt ist frei, und die Besichtigung lohnt sich.