Nach dem langen Wochenende in Aachen war dann unser Urlaubsteil vorbei. Harte Arbeit stand bevor. Unsere Eltern. Zuerst stand ein privater Termin in Dortmund an. Wir fuhren ganz früh in Aachen los und trotz schlechtem verregnetem Wetter kamen wir gut voran. Sehr wunderten wir uns über die Autobahnführung im Ruhrgebiet. Es gab so gut wie keinen Stau, wenn bei uns oder in Hessen eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 angestanden hätte, waren es hier 120. Selbst enge Kurven auf und zwischen den Autobahnen waren unbeschränkt und der Verkehr lief. Das erinnerte uns an Friedrichshafen wo der Verkehr floss als die Ampeln keinen Strom hatten und danach wieder alles stockte.

Wir hielten uns nicht lange in Dortmund auf. Mit ein paar Caches, hauptsächlich an der A44, verlängerten wir zwar die Fahrtzeit, machten sie dadurch aber deutlich angenehmer. Fünf waren es, als wir in Bad Sooden-Allendorf ankamen, der letze direkt am Ortsschild. Den Abend ließen wir bei Petras Mutter ausklingen.

Der Mittwoch führte uns wieder auf die Straße. Über die A5 in den Odenwald. Unser Hauptstop war dazwischen in Münzenberg, direkt am Gambacher Kreuz. Eine hübsche Burg gibt es hier und in nicht all zu weiter Entfernung einen geologischen Garten mit Earthcache. Leider hat der nur nach Voranmeldung auf, die Bedingungen bzw. Fragestellungen den Earthcaches lassen sich aber auch so lösen. Eigentlich sollte dieser Earthcache, der fünfte Cache nach zwei in Bad Hersfeld und zwei an der A5, der letzte des Tages sein, aber wir probierten einfach mal GeOrg, ein Geocaching-Android-App aus. Wir hatten noch Zeit übrig. Georg zeigte uns nicht nur einen Tradi in der Nähe, es lieferte uns auch noch mit Karten- und am Ende mit Kompassnavigation zuverlässig am Ziel ab. Test bestanden. Weiter ging es zu meinen Eltern. Auch sie wollten mal wieder besucht werden.

Der letzte Tag führte uns dann wieder nach Hause. Nicht ganz so einfach wie sonst ein mal auf der Autobahn durchblasen. Bei meinen Eltern luden wir unsere dort zwischengelagerte Gaggia Asso ein, um sie bei Petras Mutter etwas näher an zu Hause unterzustellen. Dafür nahmen wir da jede Menge anderen Kram mit. Z.B. unseren untergestellten Lindt-Einkauf und jede Menge Haushaltsgerödel. Ich glaube, unsere Wohnung muss jetzt mal wieder ausgemistet werden.

Ach ja, und auch auf der Rückfahrt mussten noch zwei Caches beim Homburg/Ohm dran glauben. Nach dem langen Winter mit nur wenig Funden konnten wir in den paar Tagen auf unserem Ausflug unsere Statistik doch ein bisschen aufpolieren.