Von Hamburg bis Hawaii

Unterwegs in aller Welt

USA2014 – Tag 1 – Anreise

Nach unserer Tour durch den Südwesten der USA 2012 war uns klar: Die Landschaft hier ist beeindruckend. Doch wir hatten, so glaubten wir, alles gesehen, und konnten uns für neue Ziele bereit machen. Doch dann tauchten neue Nationalparks auf dem Radar auf. Und es keimte der Wunsch zu einer neuen Reise in den Südwesten der USA auf. Dieses mal kam keine genaue Planung heraus, wie hier nachgelesen werden kann.

Doch nun zum Bericht:

Wir haben nur wenige Stunden Schlaf hinter uns, als der Wecker klingelt. Unser Bus fährt um 4:03 Uhr. Der nächste hätte uns erst eineinhalb Stunden später zum Flughafen gebracht – das hätte nicht mehr gereicht, um unseren Flug zu erwischen.

Somit sind wir etwas zu früh am Airport. Eingecheckt haben wir schon online. Wir denken uns, es wird schon nicht so viel los sein. Doch die Schlange bei Air France ist ein Stückchen länger als erwartet. Nur langsam bewegt sie sich vorwärts, aber wir haben ja ausreichend Zeit.

Ein Airbus A320 bringt uns von Hamburg nach Paris. Mit ein wenig Verspätung kommen wir an und werden auf dem Vorfeld abgestellt. Super, denken wir uns. Wir haben schon Verspätung, und die Umsteigezeit in unserem Flugplan ist auch nicht wirklich großzügig bemessen. Ein Bus bringt uns zum Terminal. Wir erwarten eine kurze Fahrt, doch auch in Paris scheint es Strecken wie in Dubai zu geben. Aus den zwei Stunden Umsteigezeit ist plötzlich nur noch eine knappe Stunde geworden. Wir rauschen von einem Terminal an das nächste, und stehen dann in der Passkontrolle. Meine Frage nach der Fast Lane wird negativ beschieden. „Die Zeit reicht“, lautet die Auskunft einer netten Französin.

Die Zeit reicht wirklich. Für ihren A380, der uns nach Los Angeles bringen soll, belegt Air France gleich zwei Gates. Und wir haben sogar noch etwas Zeit. Dann geht es ans Einsteigen. Dank vorheriger Sitzplatzauswahl und Online-Check-In sitzen wir oben. Das Flugzeug ist geräumig, oben noch mehr als unten, und schön leise. Alleine, dass es eine Economy im A380 oben gibt, ist schon ein Ereignis. Dass neben dem Fensterplatz dann noch eine breite Klappe mit Stauraum zu finden ist, freut uns noch mehr. Air France erweist sich als ein gute Wahl.

Trotz verspätetem Abflug kommen wir pünktlich in Los Angeles an. Wir freuen uns, der Flug war extra so geplant, dass wir am frühen Nachmittag ankommen und in Ruhe aus der Stadt raus können. Doch in der Schlange der Immigration stehen wir dann gut eine Stunde. Hin und wieder scherzen wir mit der Frau, die vor uns im Flugzeug saß und nach Hawaii weiter will. Der Beamte stellt, als wir dann endlich dran sind, die üblichen Fragen, und wir erhalten den Einreisestempel im Pass. Dafür geht es dann am Gepäckband und beim Zoll schnell.

Ein Shuttlebus bringt uns zu Alamo. Auch hier haben wir online eingecheckt. Sicherheitshalber fragen wir noch mal am Counter, doch wir werden gleich weiter geschickt zu den Autos. Bei den SUVs stehen nur kleine(re) Fahrzeuge, allerdings haben wir auch die kleine Klasse gebucht. Doch wir finden keinen mit Allrad-Antrieb. Nur ungern würden wir mit den in USA üblichen Allwetterreifen irgendwo in den Schnee kommen und dann nur eine angetriebene Achse haben. Und auf Off-Road-Strecken ist so ein Vierradandtrieb ja auch ganz praktisch. Die Angestellte von Alamo, die auf dem Platz steht, ist auf Nachfragen sehr bemüht, uns ein passendes Fahrzeug zu besorgen. Nach einiger Zeit kommt dann auch das einzig verfügbare SUV mit Allrad vorgefahren: ein dunkelroter Jeep Compass. Wir überlegen noch kurz, doch einen der Patriots, die auf dem Platz stehen und nur Zweiradantrieb haben und dem Liberty entsprechen, den wir schon mal hatten, zu nehmen. Wir entscheiden uns dann aber doch für den Compass.

Nach kurzer Verwirrung an der Ausfahrt und zweimaligem an Interstate-Abfahrten wenden sind wir auf Kurs nach Beaumont, California. Dort haben wir das Hotel für die erste Nacht vorgebucht. Das ist aber auch das einzige geplante. Das Holiday Inn Express finden wir auf Anhieb, es liegt direkt an der Abfahrt. Wir checken ein, beziehen das Zimmer, besorgen uns schnell ein Abendessen. Draussen ist es auch schon dunkel. Nach gut 27 Stunden auf den Beinen fallen wir müde in die Federn.

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5 Comments

  1. Nordhesse

    Schönen Urlaub. Wir fahren im Sommer in die USA, ich lese hier fleissig mit.

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