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Wandern in der Lüneburger Heide

Die Lüneburger Heide ist eine große, geografisch überwiegend flachwellige Heide-, Geest- und Waldlandschaft im Nordosten Niedersachsens in den Einzugsbereichen der Städte Hamburg, Bremen und Hannover. Sie ist benannt nach der Stadt Lüneburg und umfasst den Hauptteil des früheren Fürstentums Lüneburg.

So oder ähnlich dröge kann man einen Artikel anfangen. Wir könnten jetzt weiter die einzelnen Unterschiede zwischen Naturpark und Naturschutzgebiet… aber lassen wir das.

An einem nicht so schönen Tag waren wir in der Lüneburger Heide wandern. Als Startpunkt haben wir uns einen Geocache, der den passenden Titel „Durch die Lüneburger Heide [Wandercache]“ trägt, ausgesucht. Die Strecke führt linksseitig der Autobahn A7 mehr oder weniger rund um Wilsede. Und da wir die Routenführung gut fanden, und sie uns verschiedene Teile des Naturschutzgebietes zeigte, wollen wir sie hier kurz vorstellen.

Der Startpunkt liegt in Döhle, wo ein großer Parkplatz die Wanderer begrüßt. Es ist zwar viel Platz für die Fahrzeuge der Wanderer, aber wir können uns vorstellen, dass es im Sommer hier auch recht schnell voll sein wird. Wir hatten noch das Problem, dass wir keine richtig große Verpflegung dabei hatten. Wer sich mit Proviant eindecken will, der sollte das vorher tun. Wir fanden in Döhle nicht mal einen Bäcker.

Der Weg in die Heide startet direkt gegenüber dem Parkplatz. Das erste Stück ist noch recht eintönig, doch dann biegt die Strecke in den Professor-Hermann-Moelzig-Wanderweg ab. Wir folgen ihm, bis wir auf den Pastor-Bode-Weg kommen. Nach einem kleinen Waldstück wird die Landschaft dann auch so, wie wir sie erwartet hatten.

Leichte Wellen bewachsen mit Heide.

Am Denkmal von Alfred Wietjes vorbei geht es noch ein ganzes Stück, bis wir auf die Strecke nach Wilsede treffen.

Wir gehen durch das Museumsdorf und beginnen den Anstieg auf den Wilseder Berg.

Der Versuch, die Aussicht zu genießen, misslingt leider. Es ist kalt, und der starke Wind lässt uns bald weiter gehen. Beim Abstieg ins Heidetal und nach Haverbeck überrascht uns dann noch ein Graupelsturm. Zum Glück finden wir eine Ecke zum Unterstellen.

Durchfroren gehen wir weiter und biegen beim Heidetal von der Route ab. In Niederhaverbeck kehren wir in das Landhaus Haverbeckhof ein.

Im Hotel (hier bei booking.com zu finden) mit Restaurant gönnen wir uns erst ein mal ein Mittagessen mit Heidschnucke. Sowohl die Bratwürste als auch das Ragout schmecken sehr lecker.

Natürlich scheint die Sonne während wir essen. Und als wir fertig sind, sitzen wir noch einen Schneesturm aus.

Wandern in der Lüneburger Heide

Über Oberhaverbeck stossen wir wieder auf die geplante Wanderstrecke. Den Wemberg lassen wir rechts liegen, und wir folgen der Kutschenroute, bis wir zum Hermann-Löns-Weg kommen. Dieser führt uns über Berg und Tal weiter. Wir hätten es hier durchaus flacher erwartet. Wir ersteigen noch einen Aussichtspunkt, der uns einen herrlichen Blick auf die wellige Heide bietet. Zum Glück ist der neuerliche Schneesturm von kurz vorher schon durch.

Wir sind wieder auf dem Rückweg, und es sind nur noch wenige Kilometer bis Döhle. Vorbei an Schafherden kommen wir nach knapp 24 Kilometer wieder am Auto an. Eine abwechslungsreiche und trotz des sehr wechselhaften Wetters schöne Tour hat uns durch die Lüneburger Heide geführt. Allen, die einen längeren Ausflug als nur den Spaziergang nach dem Mittagessen planen, möchten wir diese Tour ans Herz legen.

Einen Track als GPX gibt es übrigens hier. Das ist die geplante Wegführung. Unserer mit kleinen Umwegen ist hier zu finden:

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1 Comment

  1. Das klingt nach einem Cache den ich unbedingt machen muss. Wir waren letztes Jahr bereits in der Gegend um Wilsede unterwegs und mir hat die Gegend dort sehr gefallen. Werde ich mir zur Heide-Blütenzeit schon mal vormerken…

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