Aviodrome Lelystad

Das Aviodrome in Lelystad verkauft sich als „Aviation Themenpark“. Wir würden es einfach Flugzeug- oder Luftfahrtmuseum nennen, und aus diesem Grund haben wir es auch besucht.

Von außen wirkte es am Flughafen von Lelystadt mit der Halle nicht so groß, doch wir wurden eines besseren belehrt. Nach unserem Besuch würden wir das Aviodrome als eines der besten Luftfahrtmuseen Europas bezeichnen – zumindest unter denen, die wir besucht haben.

Neben knapp 15 Euro Eintritt erwartet den Besucher noch eine Parkgebühr von 6 Euro. Das letztere fanden wir ein bisschen happig, sind wir doch von vielen anderen schönen Flugzeugmuseen kostenloses Parken gewöhnt. Die Parkgebühr ist an der Museumskasse zu zahlen. Wer also hier nur parkt, ohne das Museum zu betreten, oder wenn das Museum geschlossen hat, dürfte hinter verschlossenen Schranken stehen. Dazu kommt, dass hier das Terminal des Flughafens nicht mal in der Nähe ist. Absolut unnötig, diese Parkregelung.

Schon vor der Halle erwartete uns eine Focker 50.

Hinter der Museumskasse wurden wir begrüßt und uns wurde neben einem Plan der Aktivitäten, die den Tag über im Museum stattfinden, noch ein Hinweis gegeben, in welcher Reihenfolge wir am besten das Museum durchlaufen.

Die Wegführung ist aber so angepasst, dass man sich auch selbst recht gut durch die Zeitalter der Luftfahrt navigiert. Es beginnt mit Balloons, dem Wright Flyer und der üblichen Geschichte. Dann schwenkt das Museum aber recht schnell auf die niederländische Luftfahrt und besonders auf Fokker.

Neben den ersten KLM-Fliegern ist im Bereich der Weltkriege eine Ju 52 zu finden.

An einer Stelle führt der Gang durch die Kabineninstallation einer der alten Maschinen, in der man sich setzen kann. Dabei bewegt sich der Boden, und eine Leinwand mit alten schwarz-weiss-Luftaufnahmen aus der Zeit gibt einen Eindruck von der frühen Fliegerei wieder.

2017-05-19 10.53.18

Weiter geht es mit Düsenjägern, wie man die Kampfflugzeuge so schön nennt. Der übliche Starfighter darf ebenfalls nicht fehlen. Ein weiterer Abschnitt ist einer Constellation gewidmet, die auch betreten werden kann. So kamen wir endlich in den Genuss, in eine Constellation zu steigen. Den Abschluss in der Halle bildet die Raumfahrt.

Von der Halle geht es dann, wie an einem richtigen Flughafen, über ein Gate in eine Boeing 747-300 Combi, die früher KLM gehörte und auch im klassischen Blau lackiert ist. Hier sind noch viele Sitze verbaut und man kann Probesitzen. Auch kann man sich einen guten Überblick von außen über das Flugzeug verschaffen.

Über eine Außentreppe verlässt man das Flugzeug. Hier ist dann die Freifläche mit noch ein paar Ausstellungsstücken und einer weiteren Halle, die zur Restaurierung genutzt wird. In dieser steht auch die flugtaugliche DC-2 Uiver, so sie nicht auf Tour ist.

Zu bemerken sind die vielen kleinen Flächen für Kinder. Sowohl drinnen als auch draußen gibt es einen Spielplatz. Auf der Außenfläche sind ein Trampolin und ein Simulator zu finden, und noch einiges mehr, was für einen Nachmittag für Unterhaltung sorgen kann..

Wir können das schöne Aviodrome Lelystad nur empfehlen. Ein sehr gelungenes, interessantes Museum, in dem man gut ein paar Stunden verbringen kann.

Und hier noch ein Tipp für Euren Trip nach Lelystad.

Tipp: Jetzt die American Express Gold-Card beantragen und 15.000 Membership Rewards® Punkte bei einem Mindestumsatz von 1.000 Euro innerhalb der ersten 3 Monate erhalten. Zudem ist das erste Jahr Beitragsfrei.

Disclaimer

Wir müssen diesen Beitrag als Werbung kennzeichnen. Warum? Wir nennen ein Produkt oder eine Marke. Dieser Beitrag wurde nicht gesponsert. Aufenthalt und Transport wurde von uns selbst bezahlt. Der Artikel enthält möglicherweise Affiliate-Links zu Amazon, Hotel- und Reiseanbieter und/oder eventuell zu anderen Anbietern. Wenn ihr über diese etwas bestellt, kommen die Einnahmen daraus diesem Blog zugute – auch in Form von Berichten wie diesem. Danke.