Radwandern in Stormarn Tour 20 – Ab ins Grüne – Alte Dörfer und neue Städte

Letztens hatte ich die Runde Nr. 18 in Angriff genommen. Und da ich davon berichtet hatte, werde ich das nun auch mit Tour 20 der Serie Radwandern in Stormarn machen.

Wieder ging es von Rahlstedt aus los. Direkt hinter dem Kinderkrankenhaus führt die Route vorbei. Hier bin ich eingestiegen und im Uhrzeigersinn über Stellau, Glinde, Lohbrügge, Havighorst, Oststeinbek, Willinghusen und Barsbüttel nach Rahlstedt zurück gefahren. Und wie soll ich sagen… ab und zu ging es auch wirklich durchs Grüne.

Erst war ich noch guter Dinge. Vor allem lag es daran, dass ich den ersten Teil der Strecke von Route 18 und von anderen Radausflügen schon kannte. Aber auch die Ausschilderung war gut. Abgesehen von einer Ecke in der Nähe von Stellau, an der das Schild schief stand, war bis Glinde alles gut zu finden. Zwischen Stellau und Glinde führt die Strecke über Route C der BahnRadWege, einen Teil der ehemaligen Südstormarnschen Kreisbahn von Trittau nach Glinde.

In Glinde geht es sehr idyllisch durch den Friederici-Park am Mühlenteich vorbei. Wer von der Strecke hier schon eine Pause braucht, der kann sich hier gut ausruhen.

Gleich danach kommt die Glinder Kupfermühle. Es geht weiter am Bach entlang. Doch plötzlich weisen die Schilder auf eine Straße. Und an der Möllner Landstraße ist man dann verloren, weil die Beschilderung aufhört.

Ich werfe einen Blick auf die Karte der Website der Stormarn-Radtouren. Das erste Problem, das PDF beinhaltet die komplette Route auf einer A4-Seite, die nicht skalierbar ist. Um so weiter ich rein zoome, um so gröber wird es. Es lässt sich immerhin erkennen, dass die geplante Route durch den Park am Teich vorbei gehen sollte. Wenigstens wusste ich, wo es weiter lang geht.

Diese Erfahrung setzt sich nun fort. Ich entdecke, dass es bei OpenStreetMap eine Radkarte gibt, auf der die Routen eingezeichnet sind. So komme ich unter regelmäßigem Einsatz der Karte weiter. Denn ab hier bis Willinghusen, also fast die Hälfte der Strecke, fehlen immer mal wieder Schilder. Teils sogar an wichtigen Abbiegepunkten. Dafür finden sich Reste einer Baustelle im Wald. war wohl billiger, es so zu entsorgen.

Die Autobahnbrücke bei Willinghusen war sogar Monate komplett gesperrt, ohne dass eine Umleitung für die Radrunde existiert. Auch hier musste ich während meiner Tour, und viele andere bestimmt auch, eine Umleitung selbst suchen.

Ich finde es sehr schade, dass die Strecke nicht wirklich gut gepflegt wird. Mir drängt sich der Eindruck auf, man hätte das einmal geplant, Schilder aufgestellt, und dann vergessen.

Am Ende hatte ich von den geplanten 32 km plus etwa 1,5 km An- und Abfahrt 38,4 km auf der Uhr. Für mich und mein Mountainbike nicht schlecht.

Hier die Route:

 

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