Volksdorfer Rundwanderweg

Wir haben wohl einen der letzten schönen Tage des Sommers 2017 genutzt und haben uns auf Wanderschaft begeben. Eine Tagestour sollte uns rund um Volksdorf, einen Hamburger Stadtteil, führen.

Dazu habe ich mich mit Markus an der U-Bahn-Station Meiendorfer Weg getroffen. Spontan entschieden wir, in Richtung Westen zu starten. So wie es auch, was ich erst hinterher gesehen habe, Wanderbares Deutschland empfiehlt.

Wanderführer mit Touren in und um Hamburg gibt es übrigens hier.

Aus der Station heraus geht es links herum in ein Wohngebiet. Von rechts kam der Wanderweg aus dem Wald. Somit war klar, das Wohngebiet wollten wir schnell hinter uns lassen.

Schon zu Anfang fiel uns die gute und vor allem regelmäßige Kennzeichnung mit dem weißen V in weißem Kreis auf schwarzem Grund auf. Sogar auf Strecken, an denen es keinen Abbieger oder anderen Weg gab, wurde die Markierung immer wieder wiederholt. Das gefiel uns. Auch wenn wir den Streckenverlauf als GPX-Track dabei hatten, wir hätten ihn nicht gebraucht.

Am Amalie-Sieveking-Krankenhaus vorbei ging es nach einer ruhigen Wohnstraße schnell ins Grüne. Ab hier wanderten wir dann, abgesehen von zu überquerenden Straßen, nur noch durch Wälder und an Wiesen entlang. Rund um Volksdorf gibt es einen fast ununterbrochenen grünen Gürtel.

Mal sind die Wege recht breit, teils aber auch fast komplett überwuchert.

Wir streiften auf unserem Weg nach Norden das Naturschutzgebiet Volksdorfer Teichwiesen und kamen nahe dem Naturdenkmal Timmermoor vorbei. Ein Abstecher ist hier nicht weit. Den Earthcache fanden wir allerdings unspektakulär.

An der U-Bahn Buckhorn gibt es die Möglichkeit für faule Wanderer, frühzeitig nach etwa sechs Kilometern abzubrechen. Das war natürlich keine Option für uns.

Weiter geht es am Heidkoppelmoor vorbei bis zum Bredenbeker Teich, der den nördlichsten Punkt der Wanderung markiert. Wieder nach Süden führt der Weg an der östlichen Seite des Heidkoppelmoors und dem Bocksberg vorbei. Hier begrüßten uns auch die matschigsten Strecken. Der Name Moor sagt viel aus.

Wir streifen Gut Wulfsdorf und sind damit praktisch schon auf dem Rückweg. Am Ende geht es noch durch den Volksdorfer Wald und wir stehen wieder am Ausgangspunkt Meiendorfer Weg. Mit zwei bis drei kleinen Abstechern haben wir gut 20 Kilometer auf der Uhr. Mit Pausen waren wir 5,5 Stunden unterwegs. Reine Gehzeit waren 4 Stunden und 20 Minuten.

Hier ist unser Track:

Eine schöne und abwechslungsreiche Wanderung hat uns der Volksdorfer Rundwanderweg beschert. Uns gefiel vor allem, dass er trotz der Stadtnähe fast nur durch die Natur führte. Wir würden die Tour sofort weiterempfehlen.

Wie immer habe ich unterwegs vergessen, genug Bilder zu machen.

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